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Costa Rica – der Regenwaldkorridor wächst

Liebe Leserin, lieber Leser, wenn am frühen Morgen Nebelschwaden zwischen den Baumkronen aufsteigen und die ersten Vogelrufe durch den Wald klingen, wird spürbar, welche Kraft in dieser Landschaft steckt. Im Süden Costa Ricas wechseln sich Regenwald, kleine Farmen und Dörfer ab. Noch gibt es hier große Naturräume – und damit die Chance, sie für die Zukunft zu bewahren.

Das erste Video unserer Reise nach Costa Rica ist jetzt online. Es zeigt die Menschen, die diesen Weg mit uns gehen, und die vielen kleinen und großen Schritte, mit denen Naturefund gemeinsam mit seinen Partnern seit 2019 einen Regenwaldkorridor aufbaut. Aus einzelnen Schutzflächen entsteht nach und nach ein zusammenhängendes Netzwerk, das Tieren und Pflanzen neue Wege eröffnet und die Schönheit dieser Region bewahrt.

Begleiten Sie uns auf dieser Reise und erleben Sie, wie aus vielen einzelnen Schutzflächen nach und nach ein lebendiges Netzwerk für Mensch und Natur entsteht.

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Machen Sie mit und geben Sie heute dem Wald mehr Raum: 

Mehr Raum für Wald

Besuch aus Madagaskar auf unserem Dynamischen Agroforst

Seit vielen Jahren besuchen wir unsere Projekte in fernen Ländern. Vor wenigen Wochen war es einmal umgekehrt: Jeremi und Vula aus Madagaskar kamen zu uns nach Wiesbaden. Seit zehn Jahren arbeiten wir gemeinsam am Aufbau Dynamischer Agroforstsysteme auf der Insel.

Gemeinsam gingen wir durch unser Versuchsfeld in Wiesbaden-Erbenheim, tauschten Erfahrungen aus und lernten voneinander. Genau das macht den Dynamischen Agroforst so spannend: Es gibt noch immer viel zu entdecken, und jeder Blickwinkel eröffnet neue Möglichkeiten.

Jeremi hatte auch ein Geschenk im Gepäck. Natürlich brachte er Vanille aus Madagaskar mit. Doch das schönste Geschenk war eine Nachricht, die uns tief berührt hat: Inzwischen arbeiten mehr als 2.000 Familien an zwölf Standorten auf Madagaskar mit Dynamischen Agroforstsystemen. Aus einem kleinen Projekt ist etwas entstanden, das immer weitere Kreise zieht und immer mehr Menschen erreicht.

Hier geht auch ein großer Dank an die Spender und Spenderinnen! Sie haben das möglich gemacht.

Hören Sie selbst, was Jeremi über diese Entwicklung berichtet.

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Das Glück der Kälber 

Im Mai und Juni gab es Nachwuchs in unserer Herde: Zwei bildhübsche Stierkälber und ein Kuhkalb.

Das erste Stierkalb hat bereits einen Namen: Xar. Und den trägt er mit Würde. Schon beim ersten Weideumtrieb marschierte er selbstbewusst einen halben Kilometer voraus – allerdings in die falsche Richtung. Zum Glück konnten wir ihn wieder einfangen und zurück zur Herde bringen.

Sein jüngerer Gefährte ist deutlich vorsichtiger und beobachtet die Welt lieber erst einmal aus sicherer Entfernung. Das kleine Kuhkalb dagegen erkundet neugierig jeden Winkel der Weide.

Zwischen alten Obstbäumen, hohem Gras und weitem Himmel wachsen die Kälber heran. Wenn Stare auf dem Rücken der Rinder rasten und der Blick über die Landschaft schweift, fühlt man sich manchmal ein wenig wie in Afrika.

Das Glück der Kälber ist überall zu spüren. Die Arbeit mit den Rindern verbindet uns jeden Tag aufs Neue mit der Natur – und macht auch uns glücklich.

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Mit herzlichem Gruß,

Ihr Naturefund-Team

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