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Gesunde Wiesen bilden wichtigen Bestandteil des Klimaschutzes

Blume mit pinken Blüten wächst auf einer Wiese umgeben von Wald
Blühwiese in Merenberg
Foto: Naturefund

Grünland, also Wiesen und Weiden, sind gut fürs Klima: Laut der Europäischen Union bindet Grünland in Europa jährlich mehrere Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid.

Wiesen für den Klimaschutz

Nicht nur die Pflanzen auf Wiesen speichern Kohlendioxid. Ein weitaus größerer Kohlenstoffspeicher ist der Boden. Genauer gesagt der Humus im Boden. Als Humus werden abgestorbene organische Bodensubstanzen bezeichnet. Stirbt beispielsweise eine Pflanze, wird diese durch Bakterien, Pilze und Kleinstlebewesen im Boden abgebaut. Das dabei entstehende Endprodukt ist Humus. Das Besondere: Humus besteht zu circa 57 Prozent aus Kohlenstoff. Durch den Aufbau von Humus im Boden wird dieser Kohlenstoff langfristig gespeichert. 

Mittlerweile ist die im Boden gebundene Kohlenstoffmenge etwa doppelt so groß wie die in der Atmosphäre und dreimal so groß wie die in der Vegetation. Kohlenstoff mithilfe von Wiesen im Boden zu speichern ist damit ein leicht umsetzbares Mittel zum Klimaschutz!

Doch so gut Grünland CO2 aufnimmt, so schnell gibt es dieses auch wieder an die Atmosphäre ab - beispielsweise wenn es in Ackerland umgewandelt wird. So entstehen in Europa jährlich zwischen 10 und 40 Millionen Tonnen CO2-Emissionen aufgrund der Umwandlung von Grünland in Ackerflächen. 

Schutz vor Hochwasser und Bodenerosionen

Gesunde, extensiv bewirtschaftete Wiesen dienen jedoch nicht nur dem Klimaschutz. Auch Bodenerosionen und die Gefahr von Hochwasser können durch Wiesen geschmälert werden. Dies ist der durchgehenden Pflanzendecke, der starken Verwurzelung sowie dem hohen Humusgehalt im Boden einer Wiese zu verdanken. Diese Eigenschaften wirken zum einen Erosionen durch Wind oder Regen entgegen: Der Bodenverlust durch Erosionen auf Ackerflächen ist im Durchschnitt doppel so hoch wie auf Wiesen. Zum anderen können Wiesen so große Mengen Wasser speichern: Auf einem Quadratmeter Wiese bis zu zwei Liter. Der Oberflächenabfluss, also das Wasser, was bei Regen direkt wieder abfließt, ist dadurch bei Wiesen nur halb so hoch wie bei Ackerflächen. Niederschläge gelangen so weniger schnell in Bäche und Flüsse, was dem Hochwasserschutz zugutekommt.

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