30.000 Bäume in Europa gepflanzt

Gemeinsam mit Baum in der Schweiz
Gemeinsam mit Baum in der Schweiz
Foto: Michelin

Naturefund hat mit Michelin insgesamt 30.000 Bäume in Deutschland, der Schweiz und Österreich gepflanzt. Darunter waren Rotbuchen, Eichen, Speyerling und Eiben. Alle drei Projekte fördern die Entstehung eines naturnahen Waldes.

Naturnahe Wälder in Europa

In Europa gibt es zahlreiche Wälder, die vor allem zur Holzgewinnung dienen und weit entfernt von einem naturnahen Wald sind. Überwiegend werden schnell wachsende und nicht standorttypische Baumarten dabei eingesetzt. Die Folge sind artenarme Holzplantagen.

In einer gemeinsamen Aktion haben Michelin und Naturefund in Deutschland, der Schweiz und Österreich eine naturnahe Wiederaufforstung unterstützt.

Buchen in Deutschland

In Deutschland pflanzten Michelin und Naturefund im Spessart insgesamt 25.000 Buchen. An einem Hang nahe der Stadt Bad Orb erstreckt sich auf insgesamt 24 Hektar ein monotoner Fichtenwald. Doch Stürme, Trockenheit und Borkenkäfer schlugen zahlreiche Lücken in den Fichtenwald.

Fichten sind hier im Spessart nicht heimisch. Von Natur aus würde hier ein Buchenmischwald stehen, der wesentlich artenreicher und auch widerstandsfähiger ist. Auf den kahlen Flächen wurden daher Buchen gepflanzt mit dem Ziel, dass sich hier langfristig wieder ein Buchenmischwald ausbreitet und gleichzeitig den Fichtenbestand auflockert. 

Eichen in der Schweiz

Auf einem dem Jura vorgelagerten Molassehügel zwischen dem Neuburger- und dem Bielersee im Berner Seeland, dem Jolimont, hatte 2007 ein heftiger Sturm zahlreiche artenfremde Douglasien entwurzelt. Naturgemäß würde hier ein Eichen-Hainbuchenwald stehen, der relativ gut mit Trockenheit und auch Stürmen zurecht kommt.

Zusammen mit der Bürgergemeinde Erlach und Michelin hat Naturefund hier nun 2.000 Eichen gepflanzt. 

Eichen, Speyerling und Eibe in Österreich

In Österreich startete Naturefund gemeinsam mit dem Bundesforschungs- und Ausbildungszentrum für Wald, Naturgefahren und Landschaft sowie der Stiftung Fürst Liechtenstein ein Projekt, bei dem vor allem sehr seltene und in Österreich fast ausgestorbene Baumarten gepflanzt wurde.

Hierzu zählten der Wildfruchtbaum Speyerling, die in der Natur fast kaum noch vorkommende Eibe und eine in Österreich beheimatete Eichenart, von der es nur noch wenige, kleine Restbestände gibt. Insgesamt wurden 3.000 Bäume gepflanzt. Zukünftig sollen diesen Bäume als Samenpool für weitere Aufforstungen in Österreich dienen.

Eine Spur grüner

Anlass zu dieser Aufforstung war die Initiative 'Eine Spur grüner' von Michelin. Im Frühjahr 2008 wurden für jeden verkauften Satz Sommerreifen ein Baum gepflanzt. Der für diese Aktion ausgewählte Sommerreifen ist rollwiderstandsoptimiert, was den Kraftstoffverbrauch senkt und damit auch die CO2-Emissionen.

Betreuungskonzept 

Alle drei Projekten fördern die Entstehung eines naturnahen, standorttypischen Waldes. Die ausgewählten Baumarten, wie Rotbuche, Eiche und Speyerling, besitzen gute Eigenschaften, um mit zunehmender Trockenheit und mehr Stürmen durch die Klimaveränderung zurecht zu kommen. Jede Aufforstung dient als Initialprojekt, um die Ausbreitung eines naturnahen Waldes vor Ort zu unterstützen.

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