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Foodsharing – Ein Weg weg von der Lebensmittelverschwendung

Oftmals ist auch Gemüse im Fairteiler vorzufinden.
Photo: Pixabay

1,6 Milliarden Tonnen Lebensmittel werden jährlich weggeschmissen, wobei viele dieser noch genießbar wären.Die Initiative Foodsharing versucht dabei zu helfen, diese Verschwendung von Lebensmitteln zu reduzieren.

Ausmaß der Lebensmittelverschwendung

Von den vier Milliarden Tonnen Lebensmitteln, die jedes Jahr weltweit produziert werden, werden mehr als eine Milliarde Tonne verschwendet, wobei bis zu zwei Drittel dieser Verschwendung vermeidbar wären. Alleine in Deutschland landen pro Jahr circa 18 Millionen Tonnen Lebensmittel in der Tonne. 40% dieser Lebensmitteln werden dabei vom Verbraucher weggeworfen. Eine Verminderung der Lebensmittelverschwendung kann nicht nur dabei helfen, den Hunger zu bekämpfen. Auch Klimafolgen können gemindert werden, da circa ein Zehntel der Treibhausgase in der Landwirtschaft auf die Verschwendung von Lebensmitteln zurückzuführen ist.

Die Idee hinter Foodsharing

Foodsharing wurde entwickelt, um die Lebensmittelverschwendung einzudämmen. Die Menschen sollen durchs Foodsharing dazu angehalten werden, bewusster einzukaufen und weniger Lebensmittel wegzuschmeißen. Dazu werden ungewollte und überproduzierte Lebensmitteln sowohl von privaten Haushalten als auch von großen und kleinen Betrieben abgeholt und zu sogenannten Fairteilern gebracht. Die Fairteiler sind ein Übergabeort, an dem Lebensmittel, die vor der Tonne gerettet wurden, getauscht und abgeholt werden können. Dabei handelt es sich durchweg um Nahrungsmittel, die noch zum Essen geeignet sind, aber beispielsweise kleine Schönheitsfehler aufweisen, so dass sie im Supermarkt keiner kaufen möchte oder die aus rechtlichen oder logistischen Gründen nicht mehr verwendet werden können. Dabei kooperiert die Initiative mit 1500 Betrieben. Aber auch Privatpersonen, die überflüssige Lebensmittel zuhause haben, da sie in Urlaub fahren oder noch Essen von einer Feier übrig haben, können ihre Lebensmittel über Foodsharing an den Mann bringen. Diese werden dann an Vereine, Suppenküchen, die Tafel oder eben Privatpersonen über das Foodsharing-Netzwerk weitergegeben.Insgesamt wurden so schon über 1100 Tonnen Lebensmittel gerettet.

Foodsharing breitet sich aus

Mittlerweile ist das Konzept des Foodsharing zu einer internationalen Bewegung herangewachsen. Mit über 200.000 registrierten Nutzern und Nutzerinnen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und weiteren europäischen Ländern, ist ein großes Netzwerk entstanden. Es könnte also gut sein, dass auch Sie einen Fairteiler bei sich in der Stadt vorfinden!

 

Hier erhalten Sie mehr Informationen zum Thema Lebensmittelverschwendung und deren Klimafolgen 

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