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27. Weltklimakonferenz

Die 27. Weltklimakonferenz fand bis letzte Woche in Scharm al-Scheich am Roten Meer statt. 197 Staaten waren daran beteiligt, vertreten durch zehntausend Gipfelteilnehmenden.

Themen wie Folgen des Klimawandels

Einmal im Jahr treffen sich die Staaten, die vor 30 Jahren die UN-Klimarahmenkonvention, kurz UNFCCC unterzeichnet haben. So geht es grundsätzlich bei den Konferenzen um Thematiken Erderwärmung und Treibhausgasemissionen, zudem seit ein paar Jahren vermehrt auch um die Folgen der Klimakrise. Gerade bei der aktuellen Konferenz, die auch Konferenz der Implementation, also der Umsetzung genannt wurde, sollten vor allem Regeln und Mechanismen entwickelt werden, wie die Versprechen der letzten Konferenz umgesetzt werden können. Zudem warben viele Staaten im Vorfeld jedoch um die Thematik des Geldes, die sie in den Mittelpunkt stellen wollten. Gerade die Länder, die schon heute massiv unter den Auswirkungen der Erderwärmung leiden, warten seit Jahren auf finanzielle Mittel für Klimaschutz und Anpassung.

Klimafinanzierung schwieriger als gedacht

Denn die Klimakrise kostet nicht nur der Erde wertvolle Zeit, sondern vor allem Geld und wird mit jedem Zehntelgrad Erwärmung teurer. Schon 2009 sagten Industriestaaten den ärmeren Ländern jährlich 100 Milliarden US-Dollar für die Finanzierung von Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen zu. Diese Zahlungen blieben jedoch aus. So kamen 2020 nur 83,3 Milliarden Euro zusammen, die darauffolgenden Jahre liegen noch nicht vor, man gehe jedoch davon aus, dass noch weniger Geld gezahlt wird.

Doch das Gegenteil sollte der Fall sein, denn der UNO zufolge sind ab 2030 bereits 300 Milliarden US-Dollar jährlich notwendig, um Anpassungen wie Dämme gegen Überflutungen vorzunehmen und Frühwarnsysteme anzulegen. So wurde bei der aktuellen Klimakonferenz auch ein neues Finanzierungsziel ab 2025 diskutiert.

Schutzschirm für ärmere Ländern

Zum Schutz für besonders bedrohte Länder hat die Weltklimakonferenz jetzt einen Schutzschirm namens „Globaler Schutzschirm gegen Klimarisiken“ auf den Weg gebracht. Das Ziel: Schnellere finanzielle Hilfen für Ländern des globalen Südens, sofern sie durch den Klimawandel Schäden erleiden. Besonders hinsichtlich der häufiger auftretenden Katastrophen wie Überschwemmungen oder Dürren.

Möglichst viele Industriestaaten sollen sich hieran beteiligen, Deutschland mit bereits 170 Millionen Euro. Doch um klimabedingte Schäden und Verlusten Herr zu werden, wird eindeutig mehr Geld benötigt. Erste Stimmen hinsichtlich eines internationalen Fonds werden lauter, indem es verbindliche Finanzmechanismen gibt und nicht nur Initiativen einzelner Länder.

 

Wie Sie ihren eigenen Treibhausgasausstoß reduzieren können, lesen Sie hier. 

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