· Naturefund-Landbrief

Uhus sind geschützt!

Ein Uhu nach der Jagd Foto: Naturefund

Kurz vor Weihnachten schauten wir auf den Zähler und entdeckten eine sehr erfreuliche und unglaubliche Zahl für die Streuobstwiesen.

Streuobstwiese bei Steeden ist gesichert!

Liebe Patin, lieber Pate

Im Dezember haben so viele Menschen mit einer Patenschaft den Kauf der Streuobstwiese bei Limburg unterstützt, dass wir eines Tages auf den Zähler schauten und entdeckten: Wow! - die ganzen 8.000 Quadratmeter sind geschützt! Wir hatten kaum mit dem Freudentanz in unserem Büro begonnen, da waren schon 8.328 Quadratmeter gesichert. Unglaublich, wir waren völlig baff. Doch das wünschen wir uns ja, ein Projekt nach dem anderen sichern, leicht und leichtfüßig.

Mehr über das Uhuprojekt

Naturefund hat auch schon ein neues Landkauf-Projekt. Diesmal wollen wir Land für den Biber kaufen. Jetzt so kurz vor Weihnachten wollen wir uns mit Ihnen allerdings zuerst über das Erreichte freuen, Luft holen und die Feiertage genießen. Wir lassen das Uhu-Projekt im Internet einfach weiter laufen und werden die überschüssigen Beträge für das nächste Projekt einsetz

Neben den Landkauf-Projekten baut Naturefund weltweit Aufforstungsprojekte auf, bei denen die ersten Bäume noch nicht in den Himmel, aber unbeirrt wachsen. Gerade weil der Klimagipfel in Kopenhagen nur magere Ergebnisse brachte, stimmt es um so hoffnungsfroher, wenn weltweit die vielen kleinen Projekte im Bereich Klimaschutz ihren Weg wenig beeindruckt fortsetzen. Ein weltweiter, tragfähiger Klimaschutz wird ohnehin nur in einem Zusammenspiel zwischen den Bewegungen der Großen und der unzähligen Kleinen möglich sein.

Schon im Oktober begann Naturefund im Südwesten von Madagaskar drei Baumschulen aufzubauen, um hier den seltenen Dornbuschwald zu schützen. Gemeinsam mit den Bauern wurden dazu Samen von 75 einheimischen Baumarten gesammelt und die ersten 1.500 Töpfe bepflanzt.

In vielen Gesprächen mit den ansässigen Gemeinden entschlossen sich die Menschen dann, gemeinsam eine Schutzfläche auszuweisen, in der kein Feuerholz mehr gesammelt werden soll. Naturefund hatte gemeinsam mit seinen Partnern vor Ort vorgeschlagen, ein Schutzgebiet von 80 Hektar auszuweisen. Doch in den Gesprächen kam immer wieder zur Sprache, wie sehr die frühere Artenvielfalt verschwunden ist. Mit großer Zustimmung wurde dann ein Schutzgebiet von 520 Hektar ausgewiesen!

Parallel dazu startete Naturefund ein Wiederaufforstungsprojekt in Kenia. Im Südwesten von Kenia liegt der 'Kakamega Forest', einer der letzten Regenwälder der Region. Auf Satellitenbildern rund um den 'Kakamega Forest' ist die Erde rot, denn so viele Menschen leben dort. Es gibt keinen Strom, kein Gas, und so kochen die Menschen mit Holz und Holzkohle. Woher sollen sie das Holz nehmen, wenn nicht ab und zu aus dem Wald? Ein Konflikt scheint vorprogrammiert.

Gemeinsam mit der ortansässigen Organisation KEEP beginnt Naturefund ein Wiederaufforstungsprojekt mit vier Schulen. Neben Schulungen über das Aufziehen und Pflegen von Bäumen, wird auch ein System mit Baumpunkten eingeführt. Dabei erhalten die Schüler und Schülerinnen für jeden aufgezogenen Setzling und für jeden gepflanzten Baum Baumpunkte. Eine bestimmten Anzahl von Baumpunkten können sie anschließend für Nahrungsmittel, wie Maismehl oder Reis, eintauschen. Natürlich gehört dazu auch ein Wettbewerb zwischen den Schulen: Die Schule mit den meisten Baumpunkten gewinnt einen Preis. 

Weiter zum Naturefund Waldfonds

Zurück zur Streuobstwiese – Natürlich machen wir eine Uhu-Party, um gemeinsam den Erfolg zu feiern. Dann treffen wir uns wieder auf der gesicherten Fläche, lassen uns von der Vielfalt und Schönheit der Natur verführen und stoßen mit Sekt und Apfelsaft an. Doch jetzt ist es kalt und die Wege gefährlich. Die meisten Tiere und auch Pflanzen haben sich ohnehin zurückgezogen, schlafen vielleicht oder suchen Schutz vor der Kälte. Also verschieben wir die Party auf eine schöne Jahreszeit, vielleicht im April oder Mai, wenn die Obstbäume blühen.

Herzliche Grüße
Ihr Naturefund-Team

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