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Tipps für ein nachhaltigeres Weihnachten

Ein Strohstern als Baumschmuck
Foto: Pixabay

Weihnachten ist leider oftmals eine Umweltsünde – Der Tannenbaum, die Lichterketten, das gute und oft reichliche Essen und auch Weihnachtsgeschenke sind oftmals keine Klimafreunde. Wir wäre es, dass Fest der Liebe dieses Jahr etwas grüner zu gestalten?

Der Weihnachtsbaum

In Deutschland werden pro Jahr circa 30 Millionen Weihnachtsbäume verkauft. Viele dieser Bäume sind aber leider nicht so grün wie sie aussehen: Rund 80 Prozent der Bäume stammen aus Plantagen mit riesigen Monokulturen in denen oftmals Chemikalien eingesetzt werden, denn Pestizide und Herbizide führen zu einem gleichmäßigen Wuchs und einer intensiven Färbung der Nadeln. Dass dies sowohl schlecht für die Umwelt als auch für die Gesundheit der Menschen ist, die sich den Baum ins Wohnzimmer stellen, kann man sich vorstellen.

Man sollte beim Kauf seines Weihnachtsbaums also darauf achten, heimische Bäume etwa mit dem FSC- oder Bioland-Siegel zu kaufen. Eine weitere Möglichkeit ist, direkt den Förster vor Ort zu kontaktieren und so einen Tannenbaum aus der Region zu erhalten. Mittlerweile gibt es außerdem auch immer öfter die Möglichkeit, einen Weihnachtsbaum über die Festtage zu mieten.

Baumschmuck

Beim Schmücken des Baumes können statt Plastikkugeln Produkte aus der Natur verwendet werden: Strohsterne, Holz- oder Glasschmuck, Figuren aus Papier oder Wachs, getrocknete Orangenscheiben und Zimtstangen geben eine ansehnliche Alternative ab und sorgen obendrein noch für einen tollen Duft.

Wer eine Lichterkette für die Beleuchtung des Baumes benutzt, sollte auf die energiesparende LED-Variante zurückgreifen – Diese verbrauchen weniger Strom und haben zudem eine längere Lebensdauer. Falls echte Kerzen für die Beleuchtung des Weihnachtsbaums verwendet werden, sollten diese optimalerweise aus natürlichen Materialien wie beispielsweise Bienenwachs bestehen, da Kerzen aus Paraffin merklich unökologischer sind.

Verpackungen

Das Auspacken der Geschenke ist für viele mit das Schönste an Weihnachten. Das verwendete Geschenkpapier landet nach dem Weihnachtsfest dann allerdings zuhauf direkt in der Tonne. Experten schätzen, dass jedes Jahr nach Weihnachten um die 100.000 Tonnen an Geschenkverpackungen im Mülleimer landen. Ein Großteil davon besteht aus Kunststoff- oder Metallfolien und beschichtetem Papier, welches weder recycelbar noch ökologisch abbaubar ist. Und auch der Ressourcenverbrauch für die Herstellung des Geschenkpapiers ist für die kurze Zeit der Verwendung immens.

Dabei gibt es viele umweltfreundlichere Alternativen, die genutzt werden können: Das klassische braune Packpapier, buntes Zeitungs- und Zeitschriftenpapier oder Stoff- und Tapetenreste. Man kann auch umweltfreundliches, recyceltes Geschenkpapier kaufen, welches man am Umweltzeichen „Blauer Engel“ erkennt. Oder wie wäre es denn, aus der Verpackung direkt ein zusätzliches Geschenk zu machen? So können Geschenke beispielsweise auch mit schönen Hand- oder Geschirrtüchern umwickelt werden.

Nachhaltig schenken

Bei der Geschenkauswahl sollte darauf geachtet werden, dass die Produkte sowohl langlebig sind als auch aus natürlichen und wiederverwertbaren Stoffen hergestellt wurden. Das schont Ressourcen und vermeidet Abfall. Ein Geschenk, dass vom anderen Ende der Welt eingeflogen wird, verursacht allein durch den Transportweg bereits einen hohen CO2 Ausstoß – falls möglich sollte man auf Alternativen aus lokaler Herstellung zurückgreifen. Ein Geschenk kann im Idealfall auch einfach selbst gemacht werden – das Stichwort hier ist Upcycling.

 

Falls das richtige Geschenk noch nicht gefunden ist, gibt es bei uns grüne Geschenke mit denen nachhaltig Freude verschenkt werden kann!

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