· Naturefund Pressemitteilung

Frieden für den Fuchs

Eine Petition wendet sich gegen die Jagd auf junge Füchse. <br>Foto: Detlef Hinrichs

Die Petition "Schonzeit für Füchse" hat in den vergangenen Wochen fast 4.000 Unterschriften gesammelt. Die Petition läuft noch bis zum 20. Mai. Machen Sie mit und stoppen Sie mit uns die Jagd auf junge Füchse!

Jagd am Bau

Gerade in diesen Tagen ist in diversen Online-Foren wieder davon zu lesen, wie Jungfüchse aus den vermeintlich Schutz bietenden Fuchsbauten gejagt und mit oder ohne Elterntiere getötet werden -  alles im Namen des Artenschutzes und der Seuchenprävention.

Was davon zu halten ist, lesen Sie in unseren Kommentaren zum Eckpunktepapier Fallenjagd des Deutschen Jagdschutzverbandes auf www.wildtierschutz-deutschland.de. Von dort haben Sie auch direkten Zugriff auf die Petition, welche die "Intiative Schonzeit für Füchse" nach Abschluss der Unterschriftsaktion an die zuständigen Ministerien im Bund und den Ländern übersenden wird.

Unabhängig frühestens im September

Die Hauptbegründungen dieser Forderungen ergeben sich aus den folgenden Tatsachen:

Es kann frühestens im September davon ausgegangen werden, dass Jungfüchse vollständig von ihren Elterntieren unabhängig sind. Fuchsrüden sind in der Aufzuchtzeit für die Versorgung von Fähe und Welpen von erheblicher Bedeutung. Sie müssen daher bereits nach der erfolgreichen Paarung – also spätestens im Januar – vor Nachstellungen geschützt werden.

Keine sichere Unterscheidung

Da Rüde und Fähe auf die Distanz in aller Regel nicht sicher unterschieden werden können, dürfen keine geschlechtsspezifischen Unterschiede bei der Schonzeitenregelung gemacht werden.

Die Bekämpfung von Füchsen zur Bestandsreduktion ist zum Scheitern verurteilt und aus ethischen und ökologischen Überlegungen grundsätzlich abzulehnen.

Direkt zur Petition: www.wildtierschutz-deutschland.de

Pressefotos über die Jagd: www.naturefund.de/pressefotos

Pressekontakt Wildtierschutz Deutschland e. V.

Lovis Kauertz (Vorsitzender)
Am Goldberg 5, 55435 Gau-Algesheim, Tel.: +49 177 723 008 6
lovis.kauertz(at)gmail.com, www.wildtierschutz-deutschland.de

Kontakt für Rückfragen:

Naturefund e. V., Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Sonnenberger Str. 20a, 65193 Wiesbaden
Tel.: +49 611 504 581 011, pressekontakt(at)naturefund.de

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