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Bienen und anderen Insekten mit dem eigenen dynamischen Agroforstgarten helfen

Schmetterlinge bei der Arbeit
Foto: Pixabay

Die kleinen Tierchen sind der Grundstein fast aller Ökosystem an Land. Je mehr wir für sie tun, um so mehr tun wir für uns alle.

Eine unglaubliche Vielfalt

Es gibt Schätzungsweise vier bis sechs Millionen Insektenarten auf der Erde. Schätzungsweise, weil eine Vielzahl noch gar nicht entdeckt ist. Pro Jahr werden etwa 10.000 neue Arten "registriert".

Auf jeden Menschen kommen dabei ca. 1,4 Milliarden Insekten. Eine unglaubliche Zahl, aber das bedeutet nicht, dass einige mehr oder weniger so einfach zu verkraften wären.

Gefährlicher Rückgang

Insekten sind der Grundstein fast aller Ökosysteme an Land. Bienen, Libellen und Schmetterlinge verteilen Blütenstaub von Pflanzen und sorgen somit für deren Fortbestehen. Fliegen und Grillen sind wichtige Nahrungsquellen für größere Tiere. Käfer, Maden und Co. helfen beim Zersetzen von Kadavern oder abgestorbener Pflanzen.

Doch es existieren immer weniger Insekten. In einer jüngst veröffentlichten Langzeitstudie wurde ein Rückgang von über 75% im Zeitraum von 27 Jahren festgestellt. Die Auswirkungen bekommt das gesamte Ökosystem zu spüren. Vögel finden immer weniger Nahrung und Bestände gehen zurück. In China werden sogar schon Bäume von Menschen bestäubt, um die Arbeit fehlender Bienen zu ersetzen.

Was kann man tun

In erster Linie tragen Umweltgifte dazu bei, dass Insektenpopulationen zurück gehen. Zusätzlich mangelt es den Tieren aber auch an Lebensraum und Vielfalt. Vor allem unsere Ernährungsgewohnheiten sind Ursache, dass Insekten bedroht sind.

Pestizidfreier Anbau ist deshalb schon ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der Arten. Hier hat es jeder selbst in der Hand, sich bewusst für nachhaltige Lebensmittel zu entscheiden. Gleichzeitig helfen geschützte und artenreiche Biotope den Tieren.

Im eigenen Garten ist es zum Beispiel die klassische Wildwiese, die den Tieren ein Paradies bietet. Wer zusätzlich noch Flächen nutzen möchte, um eigenes Gemüse anzubauen, der setzt am besten auf dynamischen Agroforst im eigenen Garten.

Selbst anlegen ist ganz einfach

Wie man einen Kleingarten mit dynamischen Agroforst anlegt, das haben wir für jeden zusammengestellt. Damit lässt sich ganz leicht ein buntes Ökosystem im eigenen Garten erschaffen.

Mein dynamischer Agrofortsgarten

Es gibt detaillierte Pflanzpläne für einen Gemüsegarten, einen Blumengarten oder einen Obstgarten. Zusätzlich zeigen wir viele Tipps, worauf man beim Anlegen achten sollte.

Blühende Gärten mit toom und der Lebenshilfe

Die Pflanzpläne und Anleitungen sind auch die Grundlage für unsere Gärten, die wir mit toom und der Lebenshilfe deutschlandweit anlegen. So entstehen in den nächsten Wochen viele blühende Paradiese für Bienen, die hoffentlich auch viele Menschen begeistern und zum Nachmachen anregen.

Mehr zu unserem gemeinsamen Projekt mit toom und der Lebenshilfe:

Blühende Gärten für Bienen

toom Nachhaltigkeitswoche

Nachhaltiges pflanzen in 20 Einrichtungen der Lebesnhilfe

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