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toom Baumarkt spendet 50.000 Euro für den Erhalt wilder Wälder

Scheckübergabe im Wald Foto: Naturstiftung David

Scheckübergabe in der Hohen Schrecke. toom Baumarkt spendet 50.000 Euro an Naturefund für den Erhalt wilder Wälder. Der Erlös aus den Nachhaltigkeitswochen wurde an Naturefund übergeben.

Scheckübergabe mitten im Buchenwald

Am 8. Oktober fand die Scheckübergabe der besonderen Art statt: Katja Wiese, Naturefund Geschäftsführerin sowie Kai Battenberg, Projektleiter Nachhaltigkeit bei toom Baumarkt und zwei Mitarbeiter aus den umliegenden toom Baumärkten in Weimar und Apolda trafen sich mitten im Wald mit Adrian Johst und Dierk Conrady von der Naturstiftung David. Anlass dieses Zusammentreffens im tiefen Buchenwald der Hohen Schrecke war die feierliche Übergabe der stolzen Spendensumme von 50.000 Euro.

Ressourcen schonen und Wald schützen

Unter dem Motto "Ressourcen schonen" luden die rund 320 toom Baumärkte deutschlandweit ihre Kunden zu einer informativen Aktionswoche ein: Vom 4. bis zum 9. August drehte sich alles um nachhaltigere Produkte und den bewussten Umgang mit natürlichen Ressourcen. Jeder Kunde, der in dieser Woche ein nachhaltigeres Produkt kaufte, sicherte damit fünf Quadratmeter des schützenswerten Buchenwaldes der "Hohen Schrecke" in Thüringen.

"Gerade während der Aktionswoche möchten wir unseren Kunden das Thema Nachhaltigkeit näher bringen und dafür werben, sich gemeinsam für Ressourcenschonung und den Schutz unserer Wälder zu engagieren", erläutert Detlef Riesche, der als Vorsitzender der Geschäftsführung von toom Baumarkt für das Nachhaltigkeitsengagement des Unternehmens verantwortlich ist.

Die Hohe Schrecke ist von bundesweiter Bedeutung, darum geben Bundesamt für Naturschutz und das Land Thüringen 90% zu der Kaufsumme dazu. Mit den 50.000 Euro kann Naturefund somit volle 17 Hektar alter Eichen- und Buchenbestände kaufen. "Die rund 150 bis 200 Jahre alten knorrigen Bäume", so beschreibt es Katja Wiese, "haben wirklich noch Charakter. Manche bilden mit ihren großen, weitausladenden Ästen ganz eigene Baumgestalten, ein völlig ungewohntes Bild in unseren Wäldern."

Wald in verschiedenen Verfallsstadien

Doch es geht um mehr, als darum, nur Eichen- Buchenwälder zu schützen. Diese besonderen Lebensräume beherbergen mit ihren verschiedenen Verfallsstadien Lebensraum für zahlreiche seltene und an vielen Orten ausgestorbene Arten. Unter ihnen gibt es elf so genannte Urwaldreliktarten, welche die lange Waldtradition in der Hohen Schrecke bezeugen. Aber auch Wildkatzen, Luchse und Rothirsche leben in den Wäldern der Hohen Schrecke.

Der Laubmischwald auf der Hohen Schrecke ist in Deutschland einer der wenigen großen, unzerschnittenen Wälder, die seit dem Mittelalter nie vollständig abgeholzt wurden. Experten bestätigen dem Wald Urwaldnähe. Von den 7.300 ha Wald auf der Hohen Schrecke sollen 2.000 komplett aus der Nutzung genommen werden, dazu gehört das Wiegental mit 197 ha und das Gebiet um die Plateaufläche mit 1.600 ha. Die 17 Hektar die jetzt gekauft werden, erweitern das Wiegental, so dass hier zukünftig etwa 214 ha Wildnis von Morgen entstehen.

Zu den Pressefotos: http://www.naturefund.de/pressefotos

Mehr über das Projekt Hohe Schrecke

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