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Klimafolgen für Streuobstwiesen

Ein Apfel hängt an einem Apfelbaum auf einer Streuobstwiese
Streuobstwiese in Wiesbaden
Foto: Petra Killick

Höhere Temperaturen, weniger Regen und häufigere Extremwetterereignisse - die Folgen des Klimawandels machen auch vor Streuobstwiesen nicht Halt.

Welchen Einfluss hat der Klimawandel auf die Streuobstwiesen?

Auch auf Streuobstwiesen macht sich der Klimawandel bemerkbar. Durch immer längere Trockenperioden in Deutschland trocknen die Böden auch auf den Streuobstwiesen nach und nach stärker aus. Jungbäume müssen anders als vor einigen Jahren zusätzlich bewässert werden - ansonsten sind nicht überlebensfähig.

Durch die intensivere Sonneneinstrahlung kann es zudem zu Schäden, wie Sonnenbrand, Schalenbräune oder Glasigkeit kommen. Durch Sonnenbrand an Rinden und Obst können wiederum Bakterien leichter eindringen und zu Schaden an den Bäumen führen. Eine weitere Folge, die mit der Erderwärmung einhergeht, ist, dass durch die milden Winter, weniger Schädlinge absterben und die Streuobstbestände daher mit einer höheren Population an Schädlingen zu kämpfen haben. Zudem können auch Extremwetterereignisse dem Streuobst schaden, da beispielsweise starke Hagelfälle das Obst zerstören können. 

Wie kann man diesen Problemen begegnen?

Einer der wichtigsten Punkte ist, dass bei Anlage einer Streuobstwiese Klimafolgen mit berücksichtigt werden sollten. So kann beispielsweise darauf geachtet werden, dass eine ausreichende Wasserversorgung gewährleistet ist, um insbesondere im Sommer die Pflanzen mit Wasser versorgen zu können. Zudem kann bei der Auswahl der Obstsorten darauf geachtet werden, inwieweit diese hitzebeständig sind.

Hecken können als Schutz gegen Extremwetterverhältnisse dienen, da sie beispielsweise dabei helfen, die Bäume und Pflanzen vor Wind zu schützen. Genauso wichtig ist es, die Pflege der Streuobstwiesen unter Berücksichtigung der Klimafolgen zu planen. 

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