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Alte Obstsorten erhalten

äpfel auf einem haufen

Kloppenheimer Streifling, Heuchelheimer Schneeapfel oder die Metzrenette: alles alte Obstsorten, die wir die letzten Jahre auf unseren Streuobstwiesen gepflanzt haben. Denn gerade alte Obstsorten müssen erneut gepflanzt werden.

Erhalt von alten Obstsorten ist und bleibt wichtig

Hinsichtlich ihrer Nährstoffverteilung sind alte und neue Sorten gleich. Doch Allergiker können ältere Sorten wie beispielsweise "Boskop" oder "Finkenwerder Herbstprinz" besser vertragen. Auslöser der besseren Verträglichkeit ist der höhere Anteil des sekundären Pflanzenstoffes Polyphenol. Dieser wird in den neueren Sorten herausgezüchtet, da er den Apfel schneller braun werden lässt und für einen säuerlichen Geschmack sorgt.

Zusätzlich kommen alte Obstsorten hinsichtlich des Klimawandels oft besser mit Trockenheit und Hitze zurecht. Darüber hinaus verfügen die Sorten über einen hohen Genpool. Der Verlust alter Obstsorten führt somit nicht nur zu einem Verlust an genetischer Vielfalt, sondern auch zu einem kulturellen Verlust.

Pflege ist das A und O

Ohne Pflege, vor allem dem Schnitt, kommen die Bäume schneller in ein Stadium, in dem sie beginnen abzusterben. Durch regelmäßiges Schneiden kann der Baum sich verjüngen, denn so bildet er regelmäßig neue Triebe und lebt länger. Zudem vermehren sich die Sorten nicht durch die Aussaat dieser, sondern nur durch Veredlung. Dazu schneidet man junge Triebe im unbelaubten Zustand und setzt sie im Frühjahr auf eine Unterlage, das heißt auf einen Wurzelstock. Es gibt unterschiedliche Techniken, damit sie miteinander verwachsen. So entsteht ein Klon von der Ursprungsart. In der Geschichte des Apfels ist die Veredelung enorm wichtig.

Genau hier setzten wir mit unserer Arbeit auf der Streuobstwiese an, denn das Zurückschneiden gehört zu einer unserer täglichen Arbeit!

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Streuobstwiesen Wiesbadenin Hessen

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