Ihre Wünsche für eine Landwirtschaft von Morgen

Hier finden Sie die von Bürgern und Bürgerinnen eingereichten Ideen und Vorschläge einer zukünftigen, nachhaltigeren Landwirtschaft, mit denen wir den Diskurs um die derzeitige Ausgestaltung der Agrarpolitik weiter voranbringen wollen. Wir danken all denjenigen, die ihre Wünsche einer lebenswerten Zukunft geteilt haben! 

Nachfolgend finden Sie die Forderungen auf einen Blick sowie die ausformulierten Ideen und Vorschläge.

R. Dinter:

"Keine Subventionen mehr für konventionell wirtschaftende Landwirte. Subventionen nur noch für Biobetriebe oder für die Umstellung des Betriebes auf biologische Landwirtschaft. Wieder zurück zu mehr kleinbäuerlichen Strukturen. Anlage von breiten Feldhecken aus Wildsträuchern. Jegliches und sofortiges Verbot aller chemischer Spritzmittel (Insektizide, Pestizide und Fungizide). Verbot flächendeckenden Anbaus von Mais. Wiederanlage und Erhaltung naturnaher Grünflächen. Förderung auch des regionalen Bioanbaus. Eindeutiges und generelles Verbot der Massentierhaltung und Rückbau der Biogas -Anlagen."

A. Halt:

"Ich wünsche mir die Abschaffung der Massentierhaltung und damit ein Umdenken in der Ernährungsweise. Es sollte mehr Wert auf Regionalität und Bioqualität gelegt werden."

J. Beibl:

"Ich wünsche mir ein Ende der Massentierhaltung. Zudem soll der profilaktische Einsatz von Antibiotika verboten und der Einsatz von Düngern auf ein erträgliches Maß reduziert werden. Maßnahmen zur Förderung von Biodiversität sollen belohnt bzw. unökologisches Handeln bestraft werden. Kleinere Betriebe mit lokalem Vertrieb sollen wieder etabliert werden. Landwirtschaftliche Projekte in Form von Henossenschaften, bei denen man aktiv mithelfen oder das Risiko von Missernten mitträgt finde ich sehr schön."

B. Kopf:

"Regionale Verarbeitung der Rohstoffe fördern - Produktionsstätte aufbauen, Vermarktung. Mehr Digitalisierung auf dem Feld fördert zwar die Wirtschaft und Produktivität, aber am Ende hat es der Landwirt immer mit Lebewesen zu tun. Deshalb die Digitalisierung nicht als Ausweg aus der Krise betrachten und alle digitalen Erungenschaften 'über den Kamm scheren' und fördern. Abhängigkeit der Landwirte von Pflanzenschutzmitteln und Dünger reduzieren. Verwendung natürlicher Kreisläufe belohnen. (z.B. Verwendung Stallmist). Düngung N/ha sinnvoll begrenzen. Softskills zur gedanklichen Ergänzung, denn Alles hängt mit Allem zusammen. Die Vorschläge laufen auf mehr Qualität, Tierwohl, Regionalität und eine vermutlich bessere Hof-Bilanz für die Landwirte hinaus. Parallel dazu muss eine Diskussion für mehr Akzeptanz auf der Verbraucherseite geführt werden (höhere Lebensmittelpreise - angepasster Konsum). Semantische Wortwahl: statt Verzicht - neuer Wohlstand; statt Einbussen - neue Chancen; Umweltbildung schon in der Schule wünschenswert; Creditpoints für Mithilfe in Garten, Natur, Landwirtschaft - Auswirkung auf Noten; Experimente im Umweltlabor"

M. Seyfried:

"Ich wünsche mir dass es einen fairen Kompromiss zwischen Ökologie und Wirtschafltlichkeit für die Landwirte geben wird."

S. Zurmühlen:

"Die ganze Landwirtschaft und die privaten Gärten in Permakultur umwandeln. In den Städten viele Bäume pflanzen. Entsiegelung von großen Plätzen. Tierhaltung um min. 50% verringern! Langfristige Umwelt-Schäden auf komplett das Produkt umwälzen, dann wird Bio am billigsten. Kleinbauern unterstützen, für große Betriebe weniger Zuschüsse. Betriebe als Lernplatz ausbauen für Therapie-Plätze und auch Kindern die Natur näher bringen!"

S. Lautenschläger:

"Mehr Natur- und Artenschutz, dafür weniger Tierhaltung und als Folge große Agrarflächen mehr aufteilen, damit man weg von Monokulturen kommt. Agroforst ist in dieser Hinsicht ein wichtiger Schritt nach vorn."

P. Zeitner:

"Einkommen nicht an die Hektar koppeln, sondern an die bereitgestellten Ökosystemleistungen; die von Herr Seehofer aufgehobene Flächenbindung bei der Tierhaltung wieder einführen; dynamische und syntropische (=einer Sukzession folgende) Agroforstsysteme in die Förderungssysteme mitaufnehmen; es sollte nur noch regenerative, d. h. den Boden etc. aufbauende Landwirtschaft gefördert werden; das Einkommen eines/einer Landwirtes/in sollte nicht primär von Subventionen abhängen, sondern vom Einkommen, das über den Verkauf von Produkten und bereitgestellten Ökosystemleistungen erzielt wird; die landwirtschaftlichen Produkte sollten ganzheitlich bepreist werden, d.h. alle Kosten (sozial, ökologisch und ökonomisch) sollten einbezogen werden; die Diversität die auf den Feldern angebaut wird sollte sich auch auf dem Teller wiederspiegeln (z.B. nicht nur Getreide, sondern auch Baumfrüchte wie Süßkastanien und Süßeicheln, Bucheckern, etc.)"

P. Sprick:

"Da gäbe es sehr viel zu tun. Hier ein paar der aus meiner Sicht wichtigsten Maßnahmen: Zurückfahren der Massentierhaltung; Kein Import von urwald-/umweltzerstörenden Futtermitteln wie Soja aus industrieartigen Anbauflächen; Beendigung der bedingungslosen Subventionierung von Großbetrieben; Förderung kleinbäuerlicher Strukturen; Verringerung der Feldgrößen/Förderung von Randstrukturen aller Art (z.B. Hecken und Feldraine); Verminderung des Pestizideinsatzes; Umsetzung und Kontrolle der Düngemittelverordnung; Beendigung der Bewirtschaftung von Torfböden/Wiedervernässung von Torfböden; Erhöhung der Grundwasserstände in der Gesamtlandschaft durch geeignete Maßnahmen."

C. Rieger:

"Förderung von kleinen regionalen Betrieben mit nachhaltigem Konzept."

M. Orth:

"Es solten wieder Busch- bzw. Gestrüppstreifenzwischen den Feldern entstehen, so dass Wild und Vögel, Insekten und seltenere Pflanzen eine Rückzugsmöglichkeit erhalten. Die eintönigen, endlosen Felder müssen ein Ende haben."

M. Boye:

"Ich wünsche mir eine Landwirtschaft, die im Einklang mit der Natur wirtschaftet, also auch die Belange der Tiere, Insekten und anderen Organismen, z.B. Klein- und Kleinstlebewesen im Humus, berücksichtigt und ihren Wert für die Landwirtschaft und eine gesunde Umwelt für uns alle anerkennt."

R. Kleimann:

"Ich wünsche mir ökologischen Landbau, der sich an Permakultur/dynamischen Agroforst orientiert. Keine großflächigen Monokulturen mehr, kein Chemieeinsatz, keine offenen Böden, integriertes Wassermanagement, verbundene Waldflächen auch über Straßen. Urbanes Gardening, vertikal und auf Dächern und in stillgelegten Industriebrachen. Öffentlich zugängliche Obstwiesen, Kräutergärten und Wasserquellen."

A. Preikschat:

"Ich wünsche mir mehr "Balkenmäher"- die die Überlebenschancen von Insekten wie Grashüpfern verbessern. Mähen in Abschnitten, um den Tieren die Möglichkeit zu geben in andere Bereiche zu flüchten. Außerdem gesünderen Boden: weniger und weniger tiefe Umgrabungen - das sorgt für ein besseres Bodenklima, mehr CO2-Bindung und es muss weniger gedüngt werden. Keine Pestizide. Effektivere Flächennutzung, die aktiv zur Reduktion von Anbauflächen genutzt wird (und nicht einfach nur mehr Produktion). Ggf. Rückkehr zur 3-Felderwirtschaft. Besserer und sparsamerer Umgang mit Wasser. Da gibt es viele Einsparpotentiale (Ideen kann man sich in sehr trockenen Ländern holen). Ggf. auch Indoor-Landwirtschaft (siehe Niederlande und Singapur). Beim Thema Viehzucht, die ja auch zur Landwirtschaft gehört...bessere Tierbedingungen die auch regelmäßig (häufiger als 10 Jahre!!!) überprüft werden mit sehr hohen Strafen bei Nichteinhaltung. Teilweise kann man auch Anbau und Viehzucht sehr gut miteinander vereinbaren (man müsste z.B. keine extra Gülle kaufen oder extra Futter, da es selbst angebaut wird). Forstwirtschaft: Auf politischer Ebene sollten Forstwirte allein für die Haltung von Bäumen Geld bekommen, da sie CO2 binden. Je älter die Bäume, desto mehr Geld pro Baum (die ersten 10 Jahre zählen junge Bäume noch nicht zu CO2 Speichern). Auf landwirtschaftlicher Ebene: Bitte keine Kahlschläge, die sorgen für CO2-Freisetzung und Verschlechterung der Bodenqualität. Anbau von Mischwald und vor allem auch Bäumen, die zukunftsfähig sind (z.b. trocken- und hitzeresistent). Ich bin auch für den kontrollierten Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen, aber nur, wenn diese zur Verbesserung der Lebensqualität und Ressourcenreduktion verwendet werden. Politisch: Falls immer noch ein Betrieb mit 200 ha 10 mal mehr Förderung erhält als ein Betrieb mit 20 ha, sollte diese Art der Förderung deutlich überdacht werden, denn diese Art der Förderung führt zu größeren Betrieben, statt kleineren, regionalen. Außerdem: keine Überproduktion und gezielte Lebensmittelvernichtung um Preise künstlich hochzutreiben. Lieber nachhaltiger und ökologischer Anbau."

M. Arnds:

"Mehr Bioanbau. Genussscheine für die Mitbürger."

A. Mast:

"Ich wünsche mir vor allem Kleinteiligkeit. Kleine Bauernhöfe mit kleinen Ställen und kleinen Feldern und Äckern, die von Hecken umgeben sind. Auch die landwirtschaftlichen Maschinen sollten wieder kleiner und leichter werden, um die Böden nicht weiter zu verdichten. Alle Wege müssen kurz werden, es muß mehr Hofläden, Marktstände und kleine Geschäfte geben, wo der Kunde "um die Ecke" frisches Obst und Gemüse, Milchprodukte, Eier und dergleichen - zu fairen Preisen - einkaufen kann, also direkt vom Erzeuger, ohne Zwischenhandel. Quälerische Haltungsformen wie bei Muttersauen und Mastferkeln sollten endlich verboten werden - die Übergangszeit für die Landwirte ist doch längst abgelaufen! Tiere für die Fleischerzeugung müssen so schonend wie möglich auf dem Hof durch mobile Schlachter getötet werden. Lebendtransporte durch Europa sind zu stoppen, nur Fleisch sollte transportiert werden dürfen. Biofleisch muß so "teuer" - also fair - werden, daß man sich den Sonntagsbraten wirklich nur sonntags gönnt und nicht jeden Tag. Die Rückbesinnung auf alte Nutztierrassen ist erforderlich. Die Tiere können extensiv gehalten werden, wir brauchen ja keine reinen Mastanlagen mehr und hätten Platz. Gemüse, das nicht der "Norm" entspricht, darf nicht länger gleich wieder auf dem Feld untergepflügt werden - es handelt sich um Lebensmittel, die trotz äußerer "Makel" wertvoll sind und unter Einsatz von Energie gezogen wurden. Alle Bauern sollten nach und nach auf Biolandwirtschaft umsteigen müssen und brauchen dann natürlich auch finanzielle Förderung in der Umbruchsphase (ab sofort keine Förderung mehr von industrieller Landwirtschaft!). Unsere Böden brauchen dringend Erholung, weg von Gülle und Kunstdünger, hin zu Humusaufbau und Dynamischem Agroforst. Wichtig sind auch die Förderung und die Pflege von Streuobstwiesen, die Wiedervernässung von Äckern, die mal Moor waren, Blühstreifen, der Schutz von Bestäubern (Wildbienen, Schwebfliegen, Käfer), der Schutz von Feldvögeln, die Möglichkeit, in den Ställen wieder Rauchschwalben beherbergen zu können. Wir Verbraucher sind ja grundsätzlich bereit, faire Preise für gute Bio-Produkte aus der Region zu bezahlen. Leider ist die Lobby der industriellen Agrarwirtschaft immer noch viel zu mächtig - hier braucht es kräftigen Gegenwind. "

M. Krause:

"Gesunde Lebensmittel. Keine Gentechnik, keine Massentierhaltung."

D. Seppeler:

"Kleinere Betriebe, regionale Vermarktung, mehr Platz für Tiere, weniger Tiere (weniger Methan), extensive Landwirtschaft; Förderung / Entwicklung alternativer Pflanzungen für die Biogasproduktion (statt Mais); Kraft-Wärmekopplung; 3. Abschaffung / Verringerung der Subventionen und Kopplung an eine artgerechte Tierhaltung und artenreiche Pflanzenproduktion; 4. mehr Förderung für Biobetriebe."

S. Buchleitner:

"Ich wünsche mir eine Förderung der Bauern, die tatsächlich nachhaltig arbeiten, vor allem auch der kleineren Betriebe. Industrielle Tierzuchtfabriken gehören abgeschafft, dafür finanzielle und gerne werbende Wertschätzung der qualitativ und verantwortungsvoll arbeitenden ökologischen und regionalen Betriebe die dafür sorgen, dass der Boden mit Humus angereichert wird, statt ihn aufzubrauchen und künstlich zu überdüngen. Gerne höhere Preise, damit die Bauern besseren Tierschutz und den Umstieg auf bio umsetzen können. Förderung und stärkere Bekanntmachung von Permakultur, Agroforst und Agrophotovoltaik im großen Stil! Keine Billig-Exporte von Milch oder Fleisch, die dann in den Zielländern lokale Betriebe ruinieren und ihnen die Existenzgrundlage nehmen. Im Gegenzug auch keine Importe von landwirtschaftlichen Billig-Produkten die der Natur und unseren eigenen Bauern schaden (Soja und Fleisch aus Regenwaldgebieten, unmenschliche und Tierschutz mißachtende Produktionsweisen). Natur-, Klima- und Menschenschutz müssen gerade in der Landwirtschaft Hand in Hand gehen!"

A. Rabe:

"Ich wünsche mir, dass wir unsere Böden nicht mehr mit Monoanbau auslaugen. Deutlich weniger bis kaum mit Chemie und deutlich mehr mit natürlichen Fressfeinden, entsprechenden Pflanzen u. v. a. m. für gesunde Saat auf gesundem Boden sorgen. Eine artenreiche, gesunde Tierwelt entlang der Felder ermöglichen. Samenfeste, regional unterschiedliche Sorten verwenden. Vielfalt auch in den Agrarbetrieben schätzen und nicht Monopole durch Großkonzerne weiter befeuern - die dann auch noch subventioniert werden dafür, dass sie den Markt dominieren und kaputt machen. Nunmehr nicht nur Deutschland- sondern auch Europa- und weltweit. Und, dass endlich angemessene Preise verlangt werden, mit denen all das möglich ist. Was wiederum vermutlich auch die Quantität verändern wird - was zu eine Balance zwischen Produktion und Konsum, Angebot und Bedarfsdeckung führen würde.  Ich wünsche mir FREIRAUM für Natur und natürliche Räume ohne Eingriff. Und zwar in großem Stil! Begradigung, Abholzung, Versiegelung u. ä. m. haben wir seit Jahrzehnten gedanken- und rücksichtslos betrieben. Die Quittung dafür erhalten wir nicht erst seit Juli 2021.  Wir Menschen sind nichts ohne Natur - ohne uns Menschen wäre Natur allerdings noch intakt. Das wiederum gilt tatsächlich nicht nur in Bezug auf Deutschland, sondern global. Aber fangen wir doch einfach vor der eigenen Haustür damit an, wieder ein GESUNDES Maß zu finden."

R. Hering:

"Dass endlich die Menschen Ministerinnen und Minister werden oder in den entsprechenden Gremien diskutieren, Gesetze verabschieden, die das Thema Landwirtschaft und Umwelt verstehen und nur diese darüber entscheiden dürfen. Die absolute Mehrheit der derzeitigen Ministerinnen und Minister sind Juristen, Lehrer und sonstige Theoretiker. Was soll sich hier sinnvolles hinsichtlich Kompetenz zu den dringenden Themen Landwirtschaft und Umwelt ergeben?Eine Ministerin, die sich strahlend lächelnd vor der Kamera mit Nestle zeigt und zuckersüße Worte wählt, sagt doch wirklich alles und so ist und bleibt es leider. Unsere Erde wehrt sich und Mensch sucht Schuldige statt zu denken und zu handeln. Als Atheistin würde ich empfehlen „Herr gib ihnen Hirn“."

C. Fickinger:

"Ich befürworte sehr die Förderung von Regionalität und kleiner Betriebe und einen starken Fokus auf den Natur- und Umweltschutz und die Nachhaltigkeit von Produkten. Ich mache es mal konkret: Sämtliche Tierzuchtanlagen, die nicht vollständig den (eigentlich zu laschen) Auflagen genügen - wie Platz, Hygiene, Brandschutz, etc. - müssen umgehend geschlossen werden. Ein Hochleistungsstall mit viel Platz drumrum auf weiter Flur, muss zu einem Stall mit artgerechter Haltung im Freiland oder in Außenklima-Ställen umgewandelt werden!"

D. Romankiewicz:

"Ich wünsche mir kleinräumigere landwirtschaftliche Strukturen mit Unterbrechenungen durch Hecken (einheimisch), Gehölze (einheimisch), weiterhin finde ich Methoden wie Agroforst, Permakultur (mit Wasserretentionslandschaften), Demeter- und auch Bio-Landwirtschaft sinnvoll. Der Anbau von Nutzhanf ohne Ackergifte und Düngemittel ist sehr nachhaltig und sollte gefördert werden. Überhaupt sollte die Landwirtschaft auf Ackergifte und Kunstdünger verzichten. Das eingesparte Geld lässt sich in mehr Personal investieren. Auch der Einsatz von Pferden (statt schwerer Landmaschinen) sollte wieder gefördert werden. Auch die private Nutzgartenkultur ohne Gifte sollte propagiert und gefördert werden. Alte Sorten sollten, die wahrscheinlich resistenter sind gegen manchen Pilz und manchen Schädling, sollten wieder zum Einsatz kommen. Mit meinen Vorschlägen sind vermehrt kleinere Betriebe angesprochen, deren Produkte dann auch nur/vor allem regional vermarktet werden können, vielleicht auch in Form von Erzeugergenossenschaften. Es müsste auch in größeren Städten eine Art von Bauernmarkt geben, wo (wie früher in meiner Kindheit) die Bauern ihre eigenen Produkte (keine Großmarktprodukte) anbieten. Natürlich müsste die EU dieses Formen fördern und bewerben und es müsste Schulungen für Landwirte geben."

K. Braunersreuther:

"Ganz klar: Bio-Vegan und regional stärken!"

B. Dreide-Fiestelmann:

"Man sollte endlich mal anfangen und nicht immer nur diskutieren, dann wird es nur weiterhin so bleiben. Und es sollte endlich mal jemand da sein, der sich traut, Entscheidungen zu treffen, auch wenn diese sich später als fehlerhaft herausstellen sollten und nicht über eine Gruppe, wo jeder zwar seine Meinung sagt, aber nicht das Sagen haben will, damit man später bloß nicht für die Fehler zur Rechenschaft gezogen wird ! Und danach sollte sich keiner hin stellen und sagen, er wußte es besser, dann hätte er/sie/es ja übernehmen können, die Entscheidungen zu treffen..."

K. Benz:

"Die Böden wieder durch Humusbildung und Terra Preta gesund machen, gleichzeitig wird Kohlenstoff im Boden eingelagert und gebunden. Der Düngerbedarf wird auf natürliche Weise reduziert."

D. Becker-Heinen:

"Regionalität, ökologische Landwirtschaft, finanzieller Ausgleich für Landschaftspflege (Brachflächen), Tier- und Eierproduktion im nicht industriellen Maßstab."

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