Folgen für uns Menschen

Pestizide stellen eine Gefahr dar.
Foto: Pixabay

Durch die weltweite Zunahme an chemisch-synthetischen Pestiziden seit den 1940er-Jahren ergeben sich auch für den Menschen Gesundheitsgefahren.

Hohe Gefahr von Erkrankungen durch Pestizidbelastung

Durch Rückstände in Lebensmitteln und in der Umwelt sind mittlerweile alle Bevölkerungsgruppen einer Pestizidbelastung und somit insbesondere der Gefahr von chronischen Erkrankungen ausgesetzt. Zwar sind Menschen die in der Landwirtschaft arbeiten besonders gefährdet, man kann aber davon ausgehen, dass wir alle, unabhängig von unserer Tätigkeit, mittlerweile Pestizidrückstände im Körper haben.

Die steigende Zahl an Krebserkrankungen, hormonellen Effekten und neurologischen Störungen wie beispielsweise der Parkinson-Erkrankung, wird in Zusammenhang mit dem Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft gebracht.

Pestizidnachweise im Urin gefunden

In Deutschland liegen die Werte von Pestiziden im Urin sowohl bei Landwirten als auch bei Stadtbewohnern zwischen 0,5 und zwei Mikrogramm Pestizidwirkstoff pro Liter Urin. In den USA weisen Bauern bis zu 233 Mikrogramm Pestizid pro Liter Urin auf - Familienmitglieder von Landwirten bis zu 29 Mikrogramm pro Liter. 

Die Folgen des Umgangs mit Pestiziden stellen ein bedeutendes globales Umweltproblem dar, welches insbesondere in Entwicklungsländern gravierend ist.

Folgen

Direkte Vergiftungen – chronische Vergiftungen - Krebs
Störungen des Nerven- und Hormonsystems

Unser täglich Gift

Die aufgeführten Daten und Fakten stützen sich auf das Buch "Unser täglich Gift" von Johann G. Zaller, Ökologe an der Wiener Universität für Bodenkultur sowie Experte der Österreichischen Biodiversitätskommission.

"Unser täglich Gift"

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