Aufforstung in Costa Rica

Küste vom Corcovado Nationalpark
Küste vom Corcovado Nationalpark
Foto: Naturefund

Im Süden von Costa Rica gibt es noch große Tieflandregenwälder, Heimat einer einzigartigen Artenvielfalt. Doch auch hier ist der Wald durch Weide- und Plantagenwirtschaft, Wilderei und Holzeinschlag bedroht. Naturefund will eine grüne Klimabrücke zwischen zwei weltweit bedeutenden Nationalparks schaffen.

Grüne Klimabrücke in Costa Rica

Naturefund will im Süden Costa Ricas den Aufbau eine Regenwaldbrücke aufbauen, die zwei weltweit bedeutende Nationalparks miteinander verbinden soll.

Im Süden von Costa Rica liegt auf der Osa-Halbinsel der Corcovado-Nationalpark. Er schützt auf 42.469 ha einen der letzten Tieflandregenwälder der Welt und bietet Lebensraum für zahlreiche seltene Arten wie dem Jaguar, Tapir und Harpyie. National Geographic beschreibt diesen Nationalpark als einen Ort mit der höchsten biologischen Intensität der Welt. Nur 80 km und etwa 2 Stunden Autofahrt entfernt beginnt der Amistad Nationalpark. Er ist der größte Nationalpark Costa Ricas und reicht mit seinen 570.000 ha bis nach Panama. In diesem Schutzgebiet befinden sich Berge, Nebelwälder und tropische Regenwälder, die seltenen Arten wie dem großen Ameisenfresser, dem Quetzalvogel oder einen der berühmten Giftfrösche Lebensraum bieten. 

Zwischen diesen beiden Nationalparks auf einer Distanz von 80 km befinden sich noch viele Waldreste, von denen zahlreiche miteinander verbunden sind oder nicht weit auseinanderliegen. Eine grüne Klimabrücke zwischen der pazifischen Küste und dem Hochland kann so den Austausch der Arten entscheidend fördern.

Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Universität Cost Rica (UCR) in Golfito erkannten schon vor Jahrzehnten, wie wichtig solch eine Verbindung zwischen beiden Nationalparks ist und gründeten die Fundacíon Universidad de Golfito (FUdG). Nahe dem Corcovado-Nationalpark pachtete die FUdG vor 10 Jahren 225 ha Regenwald und baute eine Forschungsstation auf, die heute von vielen internationalen Forschern und Forscherinnen für ihre Recherchearbeiten genutzt wird. Seit 2019 unterstützt auch die Beuth Hochschule für Technik Berlin das Projekt "Regenwaldbrücke" in Costa Rica.

Aufforsten mit Hilfe von Fledermäusen

Costa Rica ist eine der stabilsten Demokratien Lateinamerikas. Leider werden auch hier für die Rinderhaltung große Waldflächen gerodet und tropische Edelhölzer illegal eingeschlagen. Mittlerweile hat Costa Rica eine der höchsten Abholzungsraten der Welt. 

Es gibt also einige Herausforderungen, um den Regenwald zu erhalten. In einem ersten Schritt wollen wir 100.000 Bäume pflanzen und alte Urwaldriesen schützen. Dabei wollen wir verbleibende Regenwaldreste kaufen und für die Zukunft bewahren. Ebenso wollen wir nicht genutzte Weiden aufforsten und so die Waldreste miteinander verbinden.

Helfen Sie uns bei diesem großen Traum und pflanzen Sie dort für 6 € einen Baum!
 

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Tieflandregenwald schützenin Costa Rica

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Bäume für Costa Rica

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