Blühende Wiesen in Wiesbaden

Gelbwürfeliger Dickkopffalter
Gelbwürfeliger Dickkopffalter
Foto: Naturefund

Schmetterlinge, Hummeln, Käfer und Bienen – in Wiesbaden, Naurod und Rambach wird es wieder summen.

Projekt abgeschlossen

Dank 308 Spenderinnen und Spendern, sowohl national als auch international, kauft Naturefund mehr als 17.000 m² Acker, Streuobstwiesen und Flurstücke und verwandelt sie in Blühende Wiesen. Unser Dank geht auch an unsere Klimapartner, die mit ihrer kontinuierlichen Unterstützung dazu beitragen, diese Ökosysteme zu schützen. Besonders hervorheben wollen wir Syracom, die mit einer Spende von über 4.000 € das Projekt zum Abschluss gebracht haben. Durch Obstbäume, Weiden und heimische Pflanzenarten wird Wiesbadens Artenvielfalt wieder reicher werden.

Insekten finden keine Nahrung mehr

Im Norden von Wiesbaden, an den Ausläufern des Taunus, gibt es viel Wald, viel Feld und wenig Blüten. Monotone Felder mit Getreide, Raps oder Mais wechseln sich mit dichten Wäldern ab.

Nur wenige Wochen im Jahr blüht es hier. Den Rest des Jahres finden Wildbienen, Schmetterlinge und viele andere Insekten keine Nahrung. Die Blüten verschwinden und mit ihnen die Insekten und die Vögel, die von ihnen leben. Die Landschaft wird immer artenärmer.

Äcker und Wiesen für die Natur

Jetzt kauft Naturefund ein Flurstücke im Wiesbadener Ortsteil Naurod und vier weitere in Rambach. Die ehemals landwirtschaftlich genutzen Flächen sind sehr vielfältig. Indem wir sie mit heimischen Wildblumen anreichern, werden zahlreichen bedrohten Insekten das ganze Jahr über Nahrung, Schutz und Brutquartier geboten.

Ebenso pflanzen wir Salweiden (Salix caprea) und retten alte, fast verfallen Obstbäume, die mit ihren vielen Blüten eine ideale Bienenweide sind und ein wertvolles Habitat für seltene Schmetterlinge darstellen.

Graslandschaften binden viel CO2

Die Ökosysteme der Erde speichern sehr viel CO2. Die meisten Menschen denken allerdings, dass unsere Bäume und Wälder den größten Teil der Treibhausgase aufnehmen. Der Bodenatlas 2015 hat deshalb eine genaue Auflistung erstellt, die zeigt, welche Ökosysteme wie viel CO2 aufnehmen können. Graslandschaften liegen dort deutlich über Wäldern.

Die Kohlenstoffbindung in Graslandschaften bezieht sich auf überirdische und unterirdische Biomasse, aber hauptsächlich auf die Bindung im Boden. Durch die vielfältigen und zahlreichen Verwurzelungen können diese Ökosysteme 1,58 kg CO2 pro m² aufnehmen. Nur Moore übertreffen diese Kapazität noch.

Internationale Auszeichnungen

Naturefund wurde mit dem Energy Globe Award und der UN Dekade für biologische Vielfalt geehrt. Alle Auszeichnungen

Transparente Zivilgesellschaft

Naturefund folgt der freiwilligen Selbstverpflichtung der Initiative Transparente Zivilgesellschaft (ITZ) und veröffentlicht wichtige Zahlen und Daten zur gemeinnützigen Arbeit und dem Umgang mit Fördermitteln. Alle Informationen finden Sie auf unserer Seite Transparenz.

Wirtschaftsprüfer und Finanzamt bestätigen integre Arbeit

Erfolgreiche Prüfung von Naturefund durch Wirtschaftsprüfer: Der Verein setzt die Spenden sachgerecht für Naturschutzprojekte ein. Der Eigenanteil  bei Projektspenden liegt bei 20% und darunter.

Blühende Wiesenin Hessen

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