Blühende Wiesen in Wiesbaden

Gelbwürfeliger Dickkopffalter
Gelbwürfeliger Dickkopffalter
Foto: Naturefund

Schmetterlinge, Hummeln, Käfer und Bienen – in Wiesbaden, Naurod und Rambach wird es wieder summen.

Projekt abgeschlossen

Dank mehr als 300 Spenderinnen und Spendern, sowohl national als auch international, kaufte Naturefund mehr als 17.000 m² Acker, Streuobstwiesen und Flurstücke und verwandelte sie in blühende Wiesen. Unser Dank geht auch an unsere Klimapartner, die mit ihrer kontinuierlichen Unterstützung dazu beitragen, diese Ökosysteme zu schützen. Besonders hervorheben wollen wir Syracom, die mit einer Spende von über 4.000 € das Projekt zum Abschluss gebracht haben. Durch Obstbäume, Weiden und heimische Pflanzenarten wird Wiesbadens Artenvielfalt wieder reicher werden.

Insekten finden keine Nahrung mehr

Im Norden von Wiesbaden, an den Ausläufern des Taunus, gibt es viel Wälder und Felder aber wenig Blüten. Monotone Felder mit Getreide, Raps oder Mais wechseln sich mit dichten Wäldern ab.

Nur wenige Wochen im Jahr blüht es in dieser Region. Den Rest des Jahres finden Wildbienen, Schmetterlinge und viele andere Insekten keine Nahrung. Die Blüten verschwinden und mit ihnen die Insekten und die Vögel, die von ihnen leben. Die Landschaft wird immer artenärmer.

Äcker und Wiesen für die Natur

Naturefund kaufte ein Flurstück im Wiesbadener Naurod und vier weitere in Wiesbaden Rambach. Die ehemals landwirtschaftlich genutzen Flächen sind sehr vielfältig. Dadruch, dass wir sie mit heimischen Wildblumen angereichert haben, werden zahlreichen bedrohten Insekten das ganze Jahr über Nahrung, Schutz und Brutquartiere geboten.

Ebenso pflanzen wir Salweiden (Salix caprea) und retten somit alte, fast verfallen Obstbäume, die mit ihren vielen Blüten eine ideale Bienenweide sind und ein wertvolles Habitat für seltene Schmetterlinge darstellen.

Graslandschaften binden viel CO2

Die Ökosysteme der Erde speichern sehr viel CO2. Die meisten Menschen denken allerdings, dass unsere Bäume und Wälder den größten Teil der Treibhausgase aufnehmen. Der Bodenatlas 2015 hat deshalb eine genaue Auflistung erstellt, die zeigt, welche Ökosysteme wie viel CO2 aufnehmen können. Graslandschaften liegen dort deutlich über Wäldern.

Die Kohlenstoffbindung in Graslandschaften bezieht sich auf überirdische und unterirdische Biomasse, aber hauptsächlich auf die Bindung im Boden. Durch die vielfältigen und zahlreichen Verwurzelungen können diese Ökosysteme 15,8 kg CO2 pro m² aufnehmen. Nur Moore übertreffen diese Kapazität noch.

Internationale Auszeichnungen

Naturefund wurde mit dem Energy Globe Award und der UN Dekade für biologische Vielfalt geehrt. Alle Auszeichnungen

Transparente Zivilgesellschaft

Naturefund folgt der freiwilligen Selbstverpflichtung der Initiative Transparente Zivilgesellschaft (ITZ) und veröffentlicht wichtige Zahlen und Daten zur gemeinnützigen Arbeit und dem Umgang mit Fördermitteln. Alle Informationen finden Sie auf unserer Seite Transparenz.

Wirtschaftsprüfer und Finanzamt bestätigen integre Arbeit

Erfolgreiche Prüfung von Naturefund durch Wirtschaftsprüfer: Der Verein setzt die Spenden sachgerecht für Naturschutzprojekte ein. Der Eigenanteil  bei Projektspenden liegt bei 20% und darunter.

Blühende Wiesenin Hessen

Ziel: 17.308
17.308
340

Natur schützen

Unterstützen Sie unsere Projekte und schützen Sie Lebensräume.

Aktuelle Projekte

Streuobstwiese Wiesbaden

Gefördert durch

Naturefund e. V.
Karl-Glässing-Straße 5
65183 Wiesbaden

+49 611 504 581 011
info(at)naturefund.de

Jetzt spenden

Registriert beim Registergericht Wiesbaden, VR 3739

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE 293241718

Freistellungsbescheid: Als gemeinnützige Körperschaft
befreit von der Körperschaftssteuer gem. §5 Abs.1 Nr.9 KStG
unter der Steuernummer 43/250/76281.

Ihre Spende an Naturefund kann steuerlich abgesetzt werden.