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Weg mit dem Weichspüler!

Viele werden schon mal davon gehört haben, dass Weichspüler eine Belastung für die Umwelt darstellt. Leider ist Weichspüler aber nicht nur im Abwasser schädlich, sondern quält auch Tiere in der Herstellung.

Weichspüler beinhaltet oft tierische Produkte

Neben den vielen Chemikalien werden für die Herstellung von vielen Weichspülern Nebenprodukte der Schlachtung verwendet. Zu Nebenprodukten gehören: Innereien, Blut, Knochen, Fett, Därme, Drüsen, Mägen, Häute und Felle, Haare und Borsten, Hörner und Klauen. Was davon genau im Weichspüler enthalten ist lässt sich leider nur schwer erkennen, weil diese Produkte zum Beispiel als „Dihydrogenated Tallowoylethyl Hydroxyethylmonium Methosulfate“ in den Inhaltsstoffen angegeben werden. Konsumenten verstehen diesen Ausdruck in der Regel nicht ohne ihn nachzuschlagen.

Bakterien fühlen sich in den Rückständen wohl

Die Rückstände des Weichspülers bleiben in der Waschmaschine und auch auf den Fasern zurück. Dort können die Bakterien, Keime und Schimmelpilze leichter wachsen, vor allem wenn die Maschine oft genutzt wird und dadurch ständig feucht und warm ist. Ein Nebeneffekt ist außerdem, dass der Weichspüler eine Art Schutzfilm auf der Wäsche bildet und das Wasser schlechter in die Fasern eindringen kann. Es müsste also mehr Waschmittel verwendet werden, um die Wäsche wirklich reinigen zu können. Durch die Rückstände entsteht häufig auch ein unangenehmer Geruch, der meist mit Parfum versucht wird zu überdecken.

Auswirkungen auf Mensch und Umwelt

Kationische Tenside sind Bestandteile von Weichspülern, die Hauterkrankungen auslösen und die Hautfunktion stören können. Diese gelangen durch den Waschvorgang in die Gewässer und werden nur sehr langsam abgebaut. In der Zwischenzeit schaden sie den Tieren und der Natur sehr. Duftstoffe, Lösemittel und andere Inhaltsstoffe können allergische Reaktionen hervorrufen. Insbesondere bei Kindern ist die Verwendung von Weichspüler bedenklich, weil die Chemikalien Gesundheitsprobleme auslösen können, wenn sie über Haut und Atemwege in den Körper gelangen. Es gibt auch vereinzelte Produkte, die als „vegan“ gelten und 100% biologisch abbaubar sind. Doch auch hier gilt es genau hinzusehen, da diese Prodkute auch in das Abwasser und in die Natur gelangen.

Weichspüler Alternativen

Wenn man die Wahrheit kennt, entschließen sich viele Menschen gegen die Verwendung von Weichspüler. Dabei muss aber nicht auf weiche und frisch duftende Wäsche verzichtet werden. Der Einsatz von Waschnüssen, Essig und Zitronensäure ist biologisch unbedenklich. In Wasser gelöstes Backpulver kann einige Kleidungsgerüche beseitigen. Kolloidales Silber kann durch seine antibakterielle Wirkung unangenehmen Geruch in der Wäsche beseitigen und ist außerdem sehr hautverträglich. Trockner-Taschen verleihen der Wäsche einen natürlichen und frischen Duft.Sie können bei einigen Naturprodukte-Händlern gekauft werden und sehen aus wie größere Teebeutel.

Handtücher können mithilfe von Trocknerbällen weich gemacht werden. Am besten aus verfilzter Wolle, da sie am umweltfreundlichsten sind. Zusammen mit einem feuchten Tuch kann auch bereits auf der Leine getrocknete Wäsche in den Trockner gegeben werden. Dadurch wird der Trockenvorgang verkürzt und Energie gespart. Die Wäsche wird trotzdem weich.

Weitere Infos dazu gibt es auf: zentrum-der-gesundheit.de, meinehaushaltstipps.de, chemie.de, vegpool.de, t-online.de

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