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Naturefund sichert wichtige Fläche für den Artenschutz im Teufelsmoor

Foto: Pixabay

Mit dem Projekt „Hamberger Moor“ ist es Naturefund gelungen, weitere Teile des bekannten Teufelsmoores in Norddeutschland dauerhaft zu erhalten. Dank Spendern und Paten können insgesamt nun rund 120.000 m2 Fläche bewahrt werden.

Der Kaufvertrag über die kürzlich neu erworbene Fläche von 21.000 m2 liegt zurzeit bei einem Notar. „Bei den neuen Flächen handelt es sich  um ein entscheidendes Schlüsselgrundstück, durch das wir gleichzeitig umliegende 100.000 m2 mitvernässen können“, erklärt Katja Wiese, Gründerin und Vorstand von Naturefund. „Das entspricht einer Größe von etwa 4.000 Wohnzimmern.

Deutsche Postcode Lotterie mit großem Engagement

Unser Dank gilt allen Spendern und Paten.“ Insbesondere die Deutsche Postcode Lotterie hat mit einer Fördersumme von insgesamt 110.000 € großzügig zur Finanzierung zum Schutz des Moores beigetragen. Petra Rottmann, Head of Charities bei der Soziallotterie: „Wir freuen uns, dass wir dank unserer Teilnehmer dieses Moorwiedervernässungs-Projekt unterstützen und einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz leisten können.“

Mit dem Projekt wird ein wichtiger Lebensraum für zahlreiche seltene Pflanzen- und Tierarten für die Zukunft erhalten, etwa für den Sonnentau und die Kreuzotter. Auch der streng geschützte Graue Kranich (Grus Grus) wurde während der Vogelzüge dort wieder gesichtet. Dank der Renaturierungsmaßnahmen findet er wieder flache Moorseen vor, um geschützt vor Fressfeinden brüten zu können.

Naturschutz braucht langen Atem

Seit 2017 setzt Naturefund sich dafür ein, Teile des Teufelsmoores zu erhalten. Dass Landkauf einen langen Atem braucht, zeigte sich insbesondere an dieser Fläche. Bereits 2017 hatte der Verein an diesem zentralen Grundstück Interesse geäußert, aber erst Anfang 2020 stand das Grundstück zum Verkauf.  

Wichtige Partner vor Ort sind der NABU Hambergen und die Untere Naturschutzbehörde Osterholz-Scharmbeck. Jürgen Röper koordiniert für den NABU die Maßnahmen. „Ziel ist es, die Flächen wieder in ein Moor zu verwandeln. Da Birken viel Wasser ziehen, müssen diese entfernt, Entwässerungsgräben geschlossen und Dämme gebaut werden, damit das Wasser wieder auf der Fläche bleibt.“

Klimawunder Hochmoor

Moore sind wahre Klimawunder: Zwar bedecken sie aktuell nur drei Prozent der Landfläche auf der Erde, speichern aber 30 Prozent des terrestrischen Kohlendioxids. Wird ein Moor zerstört, zum Beispiel durch Torfabbau, entweicht das darin gespeicherte CO2 in die Atmosphäre. Das Projekt stellt zerstörte Moore wieder her und leistet so einen entscheidenden Beitrag zum Artenschutz.

Die von Naturefund erworbenen Grundstücke liegen im Hamberger Moor, im Niedersandhausener Moor sowie im Heilsmoor. Sie sind Teile des Teufelsmoores, eine der letzten großen zusammenhängenden Moorlandschaften Norddeutschlands. Das Projekt wurde 2018 als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet.
 
Weitere Informationen:

Zu den Pressefotos: www.naturefund.de/pressefotos
Direkt zu dem Projekt: www.naturefund.de/moor

Weiterlesen:Warum uns das Moor so fasziniert

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