· Naturefund Pressemitteilung

Exkursion mit Umweltministerin Priska Hinz

Kürbisernte
Photo: Naturefund

Auf einem Feld in Erbenheim und auf einer Streuobstwiese in Igstadt konnte sich gestern die hessische Umweltministerin Priska Hinz ein Bild von der Arbeit der Naturschutzorganisation Naturefund in Wiesbaden machen.

Naturefund stellte Naturschutzprojekte in Wiesbaden vor

Auf einem Feld in Erbenheim und auf einer Streuobstwiese in Igstadt konnten sich gestern die hessische Umweltministerin Priska Hinz, Dorothée Andes-Müller, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Rathaus Wiesbaden, sowie weitere Vertreter der Grünen ein Bild von der Arbeit der Naturschutzorganisation Naturefund in Wiesbaden machen.

Erste Station dynamischer Agroforst auf dem Hof Erbenheim

Katja Wiese, Vorstand bei Naturefund, hatte zu dieser Exkursion eingeladen, die auf Hof Erbenheim begann. Hier wurde in diesem Jahr ein Testfeld nach der Anbaumethode Dynamischer Agroforst angelegt. Landwirt Ralf Schaab stellte dafür einen Hektar Land zur Verfügung. Auf kleinen Parzellen wurde das Prinzip der hohen Pflanzendichte und -vielfalt sowie des häufigen Schnitts getestet. Kräuter, Beerensträucher, Gemüsepflanzen und Bäume wachsen dabei miteinander auf kleinem Raum. Trotz des heißen und trockenen Sommers kann sich der Erfolg sehen lassen – die meisten Pflanzen haben gute Ernte getragen. Sogar ein erst 2017 gepflanzter Apfelbaum hatte erste Früchte. Die Methode Dynamischer Agroforst wird von Naturefund seit 2011 bei Projekten zum Beispiel in Bolivien und auf Madagaskar eingesetzt. „Jetzt wollen wir erforschen, wie sich das Verfahren am besten für die deutschen Verhältnisse anpassen lässt,“ betonte Katja Wiese von Naturefund.

Zweite Station Streuobstwiesen und  Pflanzenkohle

Auf einer Streuobstwiese in Igstadt konnten die Teilnehmer im zweiten Teil der Exkursion sehen, wie der Bodenverbesserer Pflanzenkohle hergestellt wird. Der in einem speziellen, transportablen Ofen verkohlte Ast- und Baumschnitt aus der Pflege der Streuobstwiese zeichnet sich durch zahlreiche positive Eigenschaften aus: Er speichert Wasser und Nährstoffe und hilft beim Humusaufbau. Dass die Streuobstwiesen Pflege bedürfen, konnte man anhand der alten Obstbäume sehen, die noch nicht von Misteln befreit wurden. „In einigen Jahren sind alle diese Obstbäume tot, wenn die Misteln nicht jetzt entfernt werden“, warnte Katja Wiese eindringlich. In Hessens Landeshauptstadt stehen gut 40.000 Obstbäume auf Streuobstwiesen. Doch schätzungsweise 70 bis 80 Prozent der Wiesen verfallen zunehmend. Dabei haben die Streuobstwiesen eine wichtige ökologische Funktion: Sie sind wertvoller Lebensraum für bis zu 6.000 verschiedene Tier- und Pflanzenarten.

 

Weitere Informationen:

Zu den Pressefotos: www.naturefund.de/pressefotos

Direkt zu den Projekten: www.naturefund.de/streuobst 
und www.naturefund.de/dynamischer_agroforst

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