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Rezepttipps für Apfelsorten

Roter Apfel hängt am Baum
Photo: Naturefund

Auch wenn man es bei der Auswahl im Supermarkt kaum glauben mag: Äpfel gibt es in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen - von süß über sauer bis hin zu nussig. Die Sorten können somit maßgebend für das Gelingen entsprechender Rezepte sein.

Apfelmus

Bei Apfelmus sollte man auf eher säuerliche Apfelsorten setzten, wie beispielsweise den weißen Winterglockenapfel oder den Schöner von Boskoop. Diese sind direkt nach der Ernte eher fest von ihrer Textur, gehen dann aber ins Mehlige über und sind in der säuerlichen Geschmacksrichtung angesiedelt. Das Gute bei den beiden Apfelsorten ist: Sie sind ein ebenso gutes Tafel- wie Wirtschaftsobst, was bedeutet, dass während der Zubereitung des Muses das ein oder andere Stückchen des Apfels auch pur genossen werden kann.

Bratapfel

Auch hier sollte, ähnlich wie beim Apfelmus, eher auf säuerliche Sorten zurückgegriffen werden. Besonders gut geeignet sind auch hier die Sorten weißer Winterglockenapfel oder der Schöner von Boskoop. Eher fester von der Textur, die bei stetiger Hitze weich und sämig werden. Um gerade bei süßen Rezepten einen angenehmen Ausgleich zu finden, sorgen die säuerlichen Äpfel für einen feinen Kontrast. Verzehren kann man den Bratapfel am Ende mit verschiedensten Toppings, von knackigen Nüssen bis hin zur leckeren Vanillesoße kann alles genutzt werden.

Direkter Verzehr

Für den direkten Verzehr eignen sich insbesondere Apfelsorten mit einer eher geringen Lagerungszeit, da diese ansonsten schnell schlecht werden würden. Hier wären die Wintergoldparmäne oder die Apfelsorte Melrose sinnvoll, da beide oft zu schade für die Lagerung sind. Zusätzlich würden sich hier auch Äpfel mit hohem Vitamin C Gehalt lohnen wie der Boskoop. Letztendlich lohnt es sich jedoch immer, jede Apfelsorte auch roh zu testen.

Zum Entsaften

Besonders saftige Sorten kann man für die Produktion von Apfelsaft verwenden. Hier wäre beispielsweise der Rheinische Bohnapfel eine gute Wahl. Sein optimales Aroma entwickelt er zudem erst bei Lagerung. Daneben wären auch der Rote Trierer Weinapfel oder die Baumanns Renette geeignete Sorten für die Saftproduktion.

Apfelkuchen

Für Apfelkuchen eignet sich besonders das Wirtschaftsobst, also Äpfel, die erst beim Erhitzen ihr volles Aroma entfalten. Die zwei wichtigsten Faktoren für einen gelingenden Apfelkuchen ist, dass die Äpfel beim Backen nicht auseinanderfallen, sondern ihre Form behalten und nicht zu viel Flüssigkeit abgegeben wird. Ideal sind somit Äpfel, die ein festes, nicht zu saftiges Fruchtfleisch besitzen. Jedoch zählt nicht nur der perfekte Apfel zum Gelingen eines guten Apfelkuchens dazu, sondern auch die Variationen an Teig, die man verwenden kann. Von Hefe- über Mürbe- bis hin zu Blätter- oder Strudelteig kann alles verwendet werden.

Als kleine Vorbereitung können Sie sich die Sorten auf unseren Streuobstwiesen noch einmal genauer ansehen, denn hier wird nicht nur etwas über ihre optimale Lagerung aufgezeigt, sondern auch, in welcher Geschmackswelt einige dieser sich befinden.

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