· Naturefund Pressemitteilung

Hamberger Moor Projekt von der UN-Dekade gewürdigt

Übergabe mit Sabine Bach und Katja Wiese

Das Naturefund-Engagement zum Schutz des Hamberger Moores in Norddeutschland wurde heute als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet und es wird noch größer.

Lebensraum erhalten

Die Naturschutzorganisation aus Wiesbaden setzt sich mit Partnern vor Ort dafür ein, das ausgetrocknete und entwässerte Moor zu renaturieren und so dem Grauen Kranich und vielen weiteren Arten einen intakten Lebensraum zu bieten.

Das Naturefund-Engagement zum Schutz des Hamberger Moores in Norddeutschland wurde heute als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet und es wird noch größer. Die Naturschutzorganisation aus Wiesbaden setzt sich mit Partnern vor Ort dafür ein, das ausgetrocknete und entwässerte Moor zu renaturieren und so dem Grauen Kranich und vielen weiteren Arten einen intakten Lebensraum zu bieten.

Das Projekt wird noch größer

Das Hamberger Moor ist eines der letzten großen Moore in Norddeutschland. Mit dem Ziel, 50.000 m2 davon zu schützen, plant Naturefund gemeinsam mit dem NABU Hambergen und der Unteren Naturschutzbehörde Osterholz-Scharmbeck Maßnahmen zur Renaturierung. Jetzt bietet sich für Naturefund die Gelegenheit, weitere 33.000 m2 im benachbarten Niedersandhausener Moor zu kaufen und gemeinsam mit dem NABU Osterholz-Scharmbeck zu renaturieren.

„Diese Chance werden wir nutzen und das Schutzprogramm auch auf diese Fläche ausweiten. Das ist ein echter Gewinn für die Artenvielfalt vor Ort,“ erklärt Katja Wiese von Naturefund. Die Flächen, die Naturefund in der Kernzone des Moores aufkauft, werden in verschiedenen Pflegemaßnahmen wieder vernässt und in eine intakte Moorlandschaft zurückgeführt. Der gefährdete Moorfrosch und der seltene Sonnentau können sich dann, neben vielen anderen Tieren und Pflanzen, wieder im Moor ausbreiten. Gleichzeitig bleibt das Moor als wichtiger CO2-Speicher erhalten.

Die Grauen Kraniche zurück holen

In der Vergangenheit wurden große Teile des Moores für den Torfabbau genutzt oder für landwirtschaftliche Zwecke entwässert. Das ausgetrocknete Moor hatte in den letzten Jahrzehnten auch dem Grauen Kranich keine guten Brut-Bedingungen geboten. „In das wieder vernässte Moor wird der Kranich zurückkehren“, hofft auch die Schauspielerin und Naturefund-Botschafterin Sabine Bach: „Bereits im vergangenen Jahr hat ein Paar hier gebrütet. Wenn die Vögel des Glücks jetzt aus ihren Winterquartieren zurückkommen, lassen sich vielleicht schon weitere Paare im Moor nieder.“

Für die Naturschutzorganisation nehmen Vorstand Katja Wiese und Botschafterin Sabine Bach die Urkunde und einen „Vielfalt-Baum“ entgegen, der symbolisch für die bunte Vielfalt und einzigartige Schönheit der Natur steht. Die Auszeichnung findet im Rahmen der Aktivitäten zur UN-Dekade Biologische Vielfalt statt, die von den Vereinten Nationen für den Zeitraum von 2011 bis 2020 ausgerufen wurde. 

Jetzt Moor schützen

Weitere Informationen:

 

Pressekontakt Naturefund:

Sebastian Fitz: Tel.: 0611 504 581 019, E-Mail: sebastian.fitz@naturefund.de

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