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Unser Boden, die Grundlage jeden Lebens

Foto: Pixabay

Egal ob Pflanzen, Tieren oder Menschen, der Boden schenkt uns allen Leben und im Umkehrschluss können wir alle ohne funktionsfähige Böden nicht überleben. Der Boden stellt einen der wichtigsten Grundbausteine unseres Ökosystems dar. Doch aus was besteht er? Und was sind die wichtigen Determinanten für einen funktionsfähigen Boden?

Zusammensetzung von Böden

Ausgangsmaterial für die Bodenbildung ist mineralischer Schutt, welcher aber roh für Pflanzenwachstum und für Landwirtschaft ungeeignet ist. Erst durch die Eintragung  von organischem Material und durch die Besiedlung von Bodenorganismen entsteht aus dem Rohboden der Boden den wir heutzutage kennen, fruchtbar und lebendig.

Bodenorganismen

Die Gesamtheit der im Boden lebenden Organismen wird Edaphon genannt. Dazu zählen die pflanzlichen Lebewesen, die Bodenflora sowie die tierischen Lebewesen, auch Bodenfauna genannt.

Unter der Bodenflora  versteht man alle kleinen, nicht tierischen Lebewesen, darunter Bakterien, Pilze, Algen und Flechte. In den Tiefen tummeln sich Billionen dieser Lebewesen. Darüber hinaus leben in den Böden eine Anzahl von tierischen Lebewesen, die Bodenfauna. Maulwürfe, Spinnen, Mäuse und Milben leben alle in Symbiose in den Böden.

Wichtigkeit der Bodenorganismen

Zahlreiche Vorgänge von der Bodenbildung bis hin zur Entwicklung sind von der Existenz und den intensiven Lebenstätigkeiten dieser Bodenorganismen abhängig. Zu den Aufgaben der Bodenorganismen zählt das Durchmischen der organischen Substanzen in den Böden sowie der Abbau und die Umwandlung der abgestorbenen organischen Substanzen wie Pflanzenwurzeln, Blättern und Pflanzenresten. Aus diesen werden durch die Organismen ihre Mineralien und Nährstoffe freigesetzt. Andere Pflanzen können diese Nährstoffe für ihren Wachstum und ihre Entwicklung verwenden oder Mineralien werden zu Humus weiterverarbeitetet, dadurch steigt die Bodenfruchtbarkeit und dies gibt dem Boden die dunkle Bodenfarbe.

Kleiner Klimahelfer

Bodenorganismen nehmen eine weitaus wichtigere Rolle in unserem Leben ein als uns durch ihr verstecktes Dasein bewusst ist. Daher ist der Bodenschutz eine wichtige Aufgabe für den Klimaschutz, vor allem da der Boden keine unendliche Ressource ist. Mit dem Anstieg der Bevölkerung werden die Böden immer mehr in Anspruch genommen. Schon eine kleine Störung der natürlichen Vorgänge, durch beispielsweise die Landwirtschaft, kann das natürliche Gleichgewicht zwischen den Bodenorganismengruppen ins Wanken bringen und mitunter zum Absterben der Böden führen, auf dem dann kein funktionsfähiger Pflanzenwachstum mehr möglich ist.

 

Erfahren Sie mehr über natürliche und nachhaltige Bodennutzung "Dynamischen Agroforst" hier 

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