· Project Blue Sea e.V.

Unilever stoppt Einsatz von Mikro-Kügelchen in Körperpflege-Produkten

Mikroplastikpartikel aus einer Zahncreme Foto: Project Blue Sea

Eine Koalition mehrerer Umweltschutzorganisationen fordert mit der Kampagne „Beat the Micro Bead“ ein Verbot für Mikro-Kunststoffpartikel in Körperpflegeprodukten.

Tatort Bad

Mikrokunststoffe als Inhaltsstoffe von Duschpeelings, Zahncremes etc. gelangen nach ihrem einmaligen Gebrauch in die Kanalisation und letztendlich in die natürliche Meeresumwelt. Nun hat sich mit Unilever einer der weltweit führenden Konsumgüterhersteller dazu verpflichtet, Mikro-Plastikpartikel aus seinen Körperpflegeprodukten zu verbannen.

In einer Twitter-Kampagne forderten die Umweltschützer am 20. Dezember Unilever dazu auf, ihrem Nachhaltigkeitsversprechen Taten folgen zu lassen und den Gebrauch von Mikroplastik in ihren Körperpflegeprodukten zu stoppen.

Das Unternehmen ließ nun verlauten, zukünftig auf diese Inhaltsstoffe verzichten zu wollen. Maria Westerbos von der niederländischen Plastic Soup Foundation sagt: "Wir gratulieren Unilever zu dieser wichtigen Entscheidung.“ Die Kampagne geht nun in die nächste Runde. Auch die Politik soll in die Verantwortung genommen werden und ein Verbot von Mikrokunststoffen in Kosmetika beschließen.

Sascha Regmann von der deutschen Meeresschutzorganisation Project Blue Sea: „Plastikmüll in den Gewässern hat verschiedene Quellen, doch es sollte ein Gebot der Vernunft sein, den bewussten Eintrag solcher Stoffe in die Umwelt schnellstmöglich zu stoppen. Daher fordern wir dringend sämtliche Hersteller und Händler von Körperpflegeprodukten auf, Mikroplastik aus ihren Produkten und Sortimenten zu verbannen.

Zu den Pressefotos bei Project Blue Sea e.V.

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