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Neun mal töten – der Neuntöter

Neuntöter Foto: Herbert Zettl

Ein Vogel mit ungewöhnlichem Namen und besonderem Schnabel findet auf der artenreichen Magerwiese Nahrung im Überfluss: Der Neuntöter.

Besondere der Form von Vorratshaltung

Fast jeder hat schon einmal vom Neuntöter gehört, so ungewöhnlich ist der Name. Der Neuntöter verdankt seinen bedrohlichen Namen seiner arttypischen Form von Vorratshaltung. Er spießt überzählige Beute wie Käfer, Heuschrecken oder gar Mäuse in Dornbüschen auf, um sie später zu verzehren.

Daraus entwickelte sich die irrtümliche Annahme, er müsse neun Beutetiere aufspießen, bevor er mit dem Verzehr beginnen könne. Daher sind neben warmen Wetterbedingungen in Juni/Juli insektenreiche Wiesen sehr wichtig für den Bruterfolg.

Der Neuntöter überwintert in Afrika

Wie viele unserer Zugvögel überwintert auch der Neuntöter in Afrika, teilweise zieht er bis in die östliche Kapprovinz.

Einst war dieser Zugvögel bei uns weit verbreitet, doch die Zerstörung seines Lebensraumes führte dazu, dass er immer seltener wurde. In letzter Zeit ist zum Glück wieder eine Zunahme zu erkennen, die auf wärmere Sommer und eine Vielzahl von Naturschutzmaßnahmen zurückzuführen ist.

Sehr gut und stabil ist sein Bestand im Krebsbachtal, wo er viele Hecken und Gebüsche sowie insektenreiches, mageres Grünland vorfindet.

Wer ihn einmal in Realität sehen möchte, ist herzlich willkommen, mit uns das Krebsbachtal zu erkunden. Termine werden noch bekannt gegeben.

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