· Naturefund Landbrief

Mehr als 7.000 qm Feuchtwiese geschützt!

Letzte Reste von Feuchtigkeit auf den Hehneswiesen Foto: Naturefund

Mittlerweile haben wir über die Hälfte der Hehneswiesen geschützt!! Der Schutz und die Wiedervernässung dieses Feuchtgebietes ist auch bitter nötig, denn die anhaltende Trockenheit des Jahres 2011 hat auch im Projektgebiet „Hehneswiesen“ zu dramatischen Auswirkungen geführt.

Liebe Leserin, lieber Leser,

Enten und wassergebundene Watvogelarten haben das Gelände beispielsweise längst verlassen. Amphibien waren in diesem Jahr nur in geringer Zahl festzustellen, Regenwürmer blieben in tieferen Bodenschichten und auch bei den Feldmäusen gab es nur wenig Nachwuchs.

Dieser Mangel an potenziellen Beutetieren führte in der Folge auch nur zum Heranwachsen von lediglich zwei Jungstörchen, die in absehbarer Zeit das Nest verlassen werden, um gemeinsam mit den Altvögeln auf den umliegenden Äckern und Wiesen nach Nahrung zu suchen.

Eiablagezeit der seltenen Ameisenbläulinge

Jetzt ist auch die Flug- und Eiablagezeit der seltenen Ameisenbläulinge. Sie benötigen die Blütenstände des Großen Wiesenknopfes zur Eiablage. Insbesondere an Grabenrändern finden sie noch blühende Exemplare dieser Wirtspflanze in unmittelbarer Nachbarschaft zu Nestern von Wiesenameisen, die anschließend den jungen Schmetterlingsraupen als Unterschlupf bis zur Verpuppung des Falters im Folgejahr dienen.

Besonders hübsch anzuschauen sind im Hochsommer auch die Blüten der seltenen Prachtnelke, die sich nach ersten Renaturierungsmaßnahmen nach jahrzehntelanger Abwesenheit bereits in einigen Exemplaren auf den Hehneswiesen eingestellt hat. Immerhin wachsen hier inzwischen wieder etwa dreißig Exemplare dieser Pflanze mit ihren filigranen zart-rosa Blüten.

Wiedervernässung dringend notwendig

Wie kein anderes Jahr hat uns 2011 jedoch eindringlich gezeigt, wie dringend notwendig weitere Naturschutzmaßnahmen und insbesondere eine Stabilisierung des Wasserstandes in den Hehneswiesen sind. Nur dadurch kann ein erneuter Rückgang seltener Arten vermieden und die Ansiedlung neuer Tier- und Pflanzenarten ermöglicht werden. Helfen Sie uns weitere Quadratmeter zu schützen:

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Herzliche Grüße
Ihr Naturefund-Team

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