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Massentierhaltung

Massentierhaltung
Foto: Pixabay

Um die Gier nach Fleisch und Tierprodukten zu stillen, werden jährlich unvorstellbare 745 Millionen Tiere geschlachtet und 38 Millionen Legehennen, sowie über 4 Millionen Milchkühe werden ausgebeutet.

Die traurige Wahrheit der Tierhaltung

Glückliche Kühe auf einer grünen Weide, Hühner brühen in Ruhe ihre Eier aus...die Bilder auf den Verpackungsmaterial von Milch und Eiern lassen Illusionen von artgerechter Tierhaltung aufkommen. Die Realität sieht jedoch meist anders aus.

Um die Gier nach Fleisch, und Tierprodukten zu stillen, werden jährlich unvorstellbare 745 Millionen Tiere geschlachtet, davon stammen 98% aus der Massentierhaltung. Zudem kommen noch 38 Millionen Legehennen, sowie über 4 Millionen Milchkühe, die in der Ei- und Milch-Industrie ausgebeutet werden.

Grausamkeit an Tieren

Ziel der Massentierhaltung ist eine wirtschaftliche Optimierung. Möglichst viele Tiere sollen in einer möglichst kurzen Zeit, möglichst viel Ertrag ( Milch, Eier, Fleisch) erbringen.

Um so viele Tiere gleichzeitig „bewirtschaften“ zu können, werden diese zu tausend in dunklen Hallen, ohne viel Tageslicht, in Drahtkäfigen oder Ställen gehalten. Dabei haben die einzelnen Tiere so wenig Platz, dass sie sich nicht einmal umdrehen können oder auf einander herumtrampeln. Eine Legehenne hat beispielsweise eine Fläche von der Größe eines DIN A 4 Blattes zur Verfügung. Die Verletzungsgefahr auf diesem engen Raum ist sehr groß. Daher werden Hörner, Ringelschwänzchen, Schnäbel und sogar Zähne, oft ohne Betäubung gekürzt oder gar abgetrennt.

Um zeitlich effizient zu arbeiten, werden die Tiere auf unnatürliche Art und weise auf Höchstform getrimmt. Dafür werden beispielsweise Schweine in nur einem halben Jahre auf ihr Endgewicht von circa 120 kg gemistet um sie so schnell wie möglich wieder schlachten zu können. Und auch Legehennen sind extrem überzüchtet. 300 Eier im Jahr legt eine durchschnittliche Legehenne, zum Vergleich: Die natürliche Anzahl von wildlebenden Hühnern liegt bei maximal 60.

Damit die Tiere trotz dieser miserablen Bedingungen leistungsfähig bleiben, ist eine routinemäßige Vergabe von Antibiotika meist unvermeidlich, welches sich dann schließlich in den Tierprodukten wieder findet.

Das Problem welches wir uns selber gezüchtet haben.

Doch nicht nur den Tieren wird Schaden zugefügt, Massentierhaltung hat auch negative Auswirkungen auf die Landwirtschaft und die Umwelt. Ein Großteil der einstehende Tiergülle wird auf Äckern ausgebracht und belasten, durch die hohe Konzentration von Stickstoff und Phosphat, Grund- und somit Trinkwasser. Zudem ist die industrialisierte Tierhaltung auf den Import von großen Mengen an Tierfutter angewiesen. Dazu werden in Südamerika große Urwaldflächen gerodet um dort dann Mais-und Soja anzubauen. So ist die intensive Tierhaltung in Europa direkt an der Vernichtung der Regenwälder beteiligt.

Sei selbst die Lösung

Viele Verbraucher entscheiden sich unter diesen Umständen Alternativen zu Tierischen Produkten zu nutzen oder weniger Fleisch bzw. tierische Produkte zu konsumieren. Aber auch qualitativ hochwertige Produkte mit Bio-Qualität können eine gute Alternative sein.

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