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Klimaschutzpreis 2009 für Kombikraftwerk

Wind bläst Foto: Naturefund

Für die Entwicklung und Realisierung des „regeneratives Kombikraftwerk“ wird Dr. Kurt Rohrig vom Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energie- systemtechnik (IWES) mit dem Deutschen Klimaschutzpreis 2009 geehrt.

Deutsche Umwelthilfe ehrt Klimaschutzinitiativen

Die zum dritten Mal vergebene Auszeichnung der Deutschen Umwelthilfe e. V. (DUH) soll herausragende Leistungen honorieren, die mit innovativen Konzepten, wirksamen Maßnahmen oder neuen strategischen Initiativen zum Schutz des Weltklimas beitragen und zur Nachahmung ermutigen.

Deutschlandweit Strom aus erneuerbarer Energie

Mit dem regenerativen Kombikraftwerk hatte der Preisträger gemeinsam mit den Industriepartnern und Projektinitiatoren Enercon GmbH, Schmack Biogas AG und SolarWorld AG nachgewiesen, dass jederzeit und an jedem Ort Deutschlands eine bedarfsgerechte Vollversorgung mit Strom aus erneuerbaren Energieträgern mit heute schon verfügbarer Technik möglich ist.

Das regenerative Kombikraftwerk, in dem 36 dezentrale Anlagen auf Basis von Wind, Wasser, Sonne und Biogas miteinander verknüpft wurden, ist damit ein weitreichender Schritt auf dem Weg hin zu einem zukunftsfesten und klimaschonenden Energiesystem. Das Konzept wurde mit beeindruckendem Erfolg getestet und weckt inzwischen Interesse zur Nachahmung auch im Ausland.

Vorurteile mancher Energieversorger widerlegt

Die gerade von den großen Energieversorgern oft aufgestellte Behauptung eine Vollversorgung mit regenerativer Energie gehe in Deutschland nicht, weil der Wind nicht immer weht und die Sonne nicht immer scheint, ist mit dem regenerativen Kombikraftwerk widerlegt.

Der Deutschen Klimaschutzpreis würdigt herausragende Leistungen zum Schutz des Weltklimas und mach deutlich, dass sie überall in der Gesellschaft erbracht werden können.

Der Preisträger und IWES-Bereichsleiter, Dr. Kurt Rohrig, freute sich besonders, dass mit seiner Arbeit für das Kombikraftwerk ein ganz außergewöhnliches Projekt geehrt werde. Mit dem regenerativen Kombikraftwerk sei es gelungen, innerhalb kürzester Zeit eine Vielzahl von – bis dahin – unabhängig agierenden regenerativen Energieerzeugern zu einem harmonischen und koordinierten Zusammenspiel zu veranlassen.

Die entscheidene Frage lautet:  ,, Wann? "

Rohrig: „Die künftige, zentrale Rolle der erneuerbaren Energien ist mit dem regenerativen Kombikraftwerk untermauert worden  – es stellt sich nicht mehr die Frage ob, sondern nur noch wann wir eine hundertprozentige regenerative Energieversorgung realisiert haben werden.“

Das Kombikraftwerk nahm somit im Kleinen vorweg, was bis 2050 in ganz Deutschland und auch im internationalen Maßstab Realität werden muss, um den Klimawandel zu begrenzen. 

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