· Naturefund Pressemitteilung

Internationale Tagung widmet sich Projekten zum Artenschutz im Meer - Naturefund-Projekt auf der Insel Kirr könnte Vorbild sein

Das Meer<br>Foto: Dr. H. Fried

200 Wissenschaftler und Wissenschaflerinnen aus aller Welt beraten fünf Tage lang auf der dritten Internationale Meeresnaturschutztagung "Progress in Marine Conservation in Europe" in Stralsund über zukunftsweisende Projekte für den Artenschutz im Meer.

Naturefund-Projekt ein Leuchtturmprojekt

Während sich in dieser Woche 200 Wissenschaftler und Wissenschaflerinnen aus aller Welt fünf Tage lang auf der dritten Internationale Meeresnaturschutztagung "Progress in Marine Conservation in Europe" in Stralsund über zukunftsweisende Projekte beraten, engagiert sich die Naturschutzorganisation Naturefund schon seit vielen Monaten zu genau diesem Thema: Dem Erhalt der biologischen Vielfalt in der Ostsee.

Das Naturefund-Projekt auf der Insel Kirr ist eine Art Leuchtturmprojekt, wie Artenschutz in Küstenregionen nachhaltig funktionieren kann: Vor allem mit Einbindung der lokalen Bevölkerung. Konkret hat Naturefund bereits über 35.000 Quadratmeter Land auf der Ostseeinsel Kirr gekauft, um den Schutz dauerhaft zu sichern.

Die Insel Kirr ist aus Naturschutzsicht deshalb so wertvoll, weil sie eines der letzten Küstenüberflutungsmoore an der deutsche Ostseeküste ist und damit ein extrem kostbarer Lebensraum für viele Tiere: Allein 23 verschiedene Küstenvogelarten brüten derzeit dort, darunter seltene Arten wie Rotschenkel, Uferschnepfe, Säbelschnäbler, Alpenstrandläufer und Kiebitz. Auf der Insel Kirr brütet auch das einzige Paar Kampfläufer an der gesamten deutschen Ostseeküste.

Naturefund und das Nationalparkamt Vorpommern haben hier eng zusammengearbeitet, um dieses Brutgebiet dauerhaft zu schützen. Doch vor allem dank des großen Engagements der lokalen Bevölkerung ist das Projekt so gut angelaufen: Jeder, der sich dieser Gegend verbunden fühlt, konnte für fünf Euro zehn Quadratmeter auf der Insel Kirr schützen. Fast 300 Menschen haben das schon getan und so zum Erhalt dieser ökologischen Rarität beigetragen, die dem Eigentum des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft zugeführt wird.

„Wir haben gemerkt, dass solche Projekte dann besonders gut funktionieren, wenn man sie gemeinsam mit der Bevölkerung und nicht gegen sie durchführt“, meint Katja Wiese von Naturefund. „Nur allzu oft bringen Naturschutzmaßnahmen Nachteile und Einschränkungen für Menschen in den betreffenden Regionen. Doch sobald sie sich – wie beim Projekt auf der Insel Kirr – damit identifizieren, ändern sich ihre Bereitschaft, am Naturschutz mitzuwirken, schlagartig.“

Mehr über das aktuelle Schutzprojekt: www.naturefund.de/land

Zu den Pressefotos: www.naturefund.de/pressefotos

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