· Naturefund Pressemitteilung

Grzimek – einen ganzen Abend im Kino!

Film 'Kein Platz für Wilde Tiere' Foto: Atlantis Filmfest

Fast alle kennen die berühmten Tierfilme 'Kein Platz für wilde Tiere' und 'Serengeti darf nicht sterben', haben zumindest die Titel schon einmal gehört. Bernhard und Michael Grzimek drehten diese Filme in der Nachkriegszeit als viele mit den Aufräumen der Kriegsschäden und -wunden beschäftigt waren.

Die Leinwand lebt

Doch die beiden Grzimeks waren echte Pioniere, setzen sich bereits damals für artgerechte Tierhaltung und den Schutz von Lebensräumen ein, und begeisterten damit ein Millionenpublikum. Das Atlantis Natur- und Umweltfilmfest widmet ihrem Schaffen einen ganzen Abend und zeigt neben 'Kein Platz für wilde Tier' auch sechs Kurzfilme aus den 50ern Jahren, ein wahrer Augenschmaus für Fans.

Mit dem Klassiker des Tierfilms 'Kein Platz für wilde Tiere' startet der Grzimek Abend auf dem Atlantis Filmfest. Der unterhaltsame Film ist ein eindrucksvolles Plädoyer für den Erhalt der Tierparadiese Afrikas. Das gleichnamige Buch wurde in beinahe alle Sprachen der Welt übersetzt. Bereits 1956 gewann 'Kein Platz für wilde Tiere' den Golden Bären in der Kategorie 'Internationaler Dokumentarfilm' und den Publikumspreis! Nur 3 Jahre später entstand dann der ebenfalls berühmte Film 'Serengeti darf nicht sterben', für den Grzimek als erster Deutscher nach dem 2. Weltkrieg einen Oscar gewann.

In den fünfziger Jahren drehten Bernhard und Michael Grzimek auch mehrere Kurzfilme, darunter 'Ein Tag im Frankfurter Zoo' (1951) oder 'Besuch bei Tieren (1954). Die Filme zeigen den Alltag im Zoo und das fast kameradschaftlicher Verhältnis zwischen Mensch und Tier. Es sind Themen, die heute fast täglich im Vorabendprogramm der TV-Sender laufen, jedoch mit dem Charme und dem Flair der Fünfziger.

Die Expeditionsfilme 'Gangala. Station der zahmen Elefanten' (1954) und 'Auf Nilpferdpfaden' (1955) sind dann die ersten Filme aus Afrika und geben eine wunderbare filmische Beobachtung des Alltags von Elefanten und Nilpferden. Beide Filme sind Vorläufer der preisgekrönten Langfilme. In 'Gast der Bambuti' (1954) wird ein Pigmäyenstamm vorgestellt. Der Film gibt nicht nur Einblicke in das Leben der Pygmäen, sondern zeigt auch ein interessantes Bild über das damalige ethnografische Verständnis.

Der Tierfilm 'Schwalben am Spieß' (1958) rundet des Abend ab und verweist noch einmal deutlich auf die Überzeugung von Bernhard und Michael Grzimek, die Welt der Tiere vor dem Menschen zu schützen. Die Naturschutzorganisation Naturefund hat sich selbst zum Ziel gesetzt, Lebensräume für eine Vielzahl von Arten zu bewahren. Die Zusammenarbeit mit dem Atlantis Filmfest ist ideal, um auf angenehme, unterhaltsame Art eine Vielzahl von Menschen für den Schutz der Natur zu gewinnen.

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