· Naturefund Projektdetail

Gaukler der Lüfte: Schmetterlinge

Wiesenbläuling bei der Paarung Foto: Matthias Fehlow

Artenreiche Wiesen sind besonders wichtig für Insekten. Auf unserer Wiese im Krebsbachtal fallen vor allem die Schmetterlinge auf, die Gaukler der Lüfte. Mit ihrem verspielten Flug und ihren schönen Flügelmustern bringen sie Leben in jede Wiese.

Nahrungspflanzen wichtig für das Überleben

Jede Schmetterlingsart stellt vielfältige Ansprüche an ihre Umwelt. Nur wenn diese erfüllt sind, können die Tiere überleben. Eine der wichtigsten Bedingungen für die Verbreitung und das Vorkommen der überwiegend pflanzenfressenden Schmetterlinge ist das hinreichende Vorhandensein von Nahrungspflanzen, und zwar für Falter und Raupen gleichermaßen.

Während manche Arten viele Nahrungspflanzen annehmen und eine weite Verbreitung finden, sind etliche Arten auf wenige oder nur eine einzige Nährpflanze angewiesen. Sie sind somit auch in ihrer Verbreitung beschränkt.

Ameisen "adoptierten" Raupen

Ein besonderes Beispiel ist der Helle und der Dunkle Ameisenbläuling. Ihr Hochzeitsflug und die anschließende Eiablage finden in dem kurzen Zeitraum statt, in dem der Große Wiesenknopf in voller Blüte steht.

Die aus den Eiern schlüpfenden Raupen sind darauf angewiesen, von bestimmten Ameisenarten „adoptiert“ zu werden, um im Ameisenbau den Winter zu verbringen.

Monokulturen, Pestizide, Dünger haben diese feinabgestimmte, kaum sichtbare Zusammenspiel der Arten an vielen Orten in Deutschland zerstört. Der Dunkle und sein noch seltenerer Verwandte, der Helle Ameisenbläuling, sind dadurch fast zum Aussterben gebracht. Nur in wenigen Naturschutzgebieten wie zum Beispiel im Krebsbachtal finden die Falter noch die benötigten Lebensräume vor.

29 Tagschmetterlingsarten nachgewiesen

In den Wiesen im Krebsbachtal wurden weitere 29 Tagschmetterlingsarten nachgewiesen, darunter der Kleine Heufalter, der Mädesüßperlmutterfalter, der Kleine Feuerfalter, der Hauhechelbläuling, das Große Ochsenauge und die Goldene Acht und viele mehr.

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