· die klimarebellen

Eine "neue Logik" für einen Weltklimavertrag

Wolken Foto: Naturefund

zukunftswerk, ein Partner von Naturefund, wies uns auf einen spannenden Vorschlag von Prof. Radermacher hin, der eine "neue Logik" für einen Weltklimavertrag fordert.

Die Joker: Aufforstung und CO2-Emissionsausgleich

Professor Dr. Dr. Franz Josef Radermacher beschreibt in einem lesenswerten Beitrag, der auf der Seite der Global Marshall Plan Foundation erschienen ist, eine "neue Logik" für einen Weltklimavertrag. Sie lautet:

"Industrieländer senken ihre Emissionen absolut ab und erklären selber wie viel. Nicht-Industrieländer senken ihre Emissionen relativ zu ihrer wirtschaftlichen Wachstumsrate ab und erklären selber wie viel. Freiwillige Zahlungen industrialisierter Länder in einen Klimafonds zu Gunsten nicht-industrialisierter Ländern sollen diesen helfen, sich zu beteiligen."

Prof. Dr. Dr. Radermacher führt weiter aus, dass es zwei ergänzende Bausteine ("Joker") gebe, die die neue Logik sinnvoll und wirksam ergänzen könnten, indem sie die noch verbleibende Verhandlungslücke sowie die Sequestrierungslücke ( (Sequestrierung = CO2 der Atmosphäre entziehen) schließen: (1) Die globale Aufforstung sowie (2) den CO2-Emissionsausgleich durch Akteure, die hierzu nicht verpflichtet sind.

Weltklimavertrag mit allen Akteuren

Nach dieser Logik würde der Weltklimavertrag die supranationale Grundlage für Klimaschutz schaffen, die durch globale Aufforstung und freiwilligen CO2-Emissionsausgleich verbreitert würde. Prof. Dr. Dr. Radermacher sieht es als einzig verbleibende Aufgabe der Politik an, eine reputationsrisikofreie Plattform einzurichten, die Unternehmen, Kommunen und anderen Akteuren die Möglichkeit eröffnet, Beiträge für die Stilllegung von CO2-Emissionen und die globale Aufforstung zu leisten.

Der vollständige Artikel von Professor Dr. Dr. Radermacher ("Klimapolitik nach Doha - Hindernisse in Lösungen verwandeln") ist hier nachzulesen: 

Klimapolitik nach Doha – Hindernisse in Lösungen verwandeln

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