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Der Klimawandel sorgt für Wassermangel

Die Wasserqualität verschlechtert sich
Foto: Naturefund

Der neue Weltwasserbericht der Vereinten Nationen zeigt, dass der Klimawandel die weltweite Wasserversorgung sowie dessen Qualität verschlechtert. Der Klimawandel gefährdet die Wasserversorgung von Milliarden von Menschen.

Viele Bereiche sind abhängig von Wasser

Die Ernährungssicherung, die Gesundheit, städtische und ländliche Siedlungsräume, die Energieproduktion, die industrielle Entwicklung, das Wirtschaftswachstum und Ökosysteme: Sie alle hängen von Wasser ab und sind folglich anfällig für die Auswirkungen des Klimawandels. Klimaschutz durch Wassermanagement und eine Anpassung an den Klimawandel sind daher entscheidend für eine nachhaltige Entwicklung. Vor allem die Landwirtschaft muss laut Weltwasserbericht dringend an die Herausforderung von Wasser- und Klimakrise angepasst werden.

Auswirkungen des Klimawandels auf Wasserressourcen

Der weltweite Wasserverbrauch hat sich in den vergangenen 100 Jahre versechsfacht. Bevölkerungswachstum, Wirtschaftswachstum und ein sich änderndes Konsumverhalten führen außerdem dazu, dass der Wasserverbrauch weiterhin um etwa ein Prozent pro Jahr steigt. Weltweit haben derzeit nach Angaben der Unesco bereits 2,2 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser und mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung hat keine sicheren sanitären Anlagen. Der Klimawandel verschärft diese ohnehin schon problematische Situation noch zusätzlich.

Durch die Erderwärmung kommt es laut Bericht zu häufigeren und extremeren Wetterereignissen wie Hitzewellen, Regenfällen von bislang unbekanntem Ausmaß, Gewittern und Sturmfluten. Des Weiteren drohen Wasserverschmutzung und krankheitserregende Verunreinigungen aufgrund von Überschwemmungen oder höheren Schadstoffkonzentrationen während Trockenzeiten. Trockengebiete könnten sich weltweit beträchtlich ausdehnen. Das beschleunigte Abschmelzen von Gletschern wird sich außerdem voraussichtlich negativ auf die Wasserressourcen im Gebirge selbst und in benachbarten Tieflandgebieten auswirken.

Insbesondere die Tropen und die vorrangig dort liegenden Entwicklungsländer werden laut Bericht von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sein. Denn hier kann die Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft dem Klimawandel und den Katastrophen häufig wenig entgegensetzen. Viele dieser Länder werden aufgrund dessen zunehmenden Wasserstress erleben.

Zwei Lösungsansätze

Im Weltwasserbericht werden zwei Lösungsansätze dargestellt, die dabei helfen sollen, den Herausforderungen des Klimawandels und der damit einhergehenden Wasserknappheit zu begegnen. Zum einen müsste die Wassernutzung an den Klimawandel angepasst werden, zum anderen muss ein nachhaltiges Wassermanagement durch Klimaschutz erreicht werden. Anpassung und Klimaschutz sind dabei einander ergänzende Strategien, um mit den Risiken des Klimawandels umzugehen, diese zu mindern und Folgeschäden zu verringern.

Der Weltwasserbericht der Vereinten Nationen 2020: Wasser und Klimawandel

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