· Naturefund-Baumbrief

Baumsamen werden verteilt

Erde und Samen werden in schwarze Pflanztüten gefüllt. Foto: Asociación Patuca

Jetzt im Sommer 2007 wurden Samen für mehr als 10.000 Bäume vor allem für die Holzbaumarten Caoba (Mahagoni), Cedro (Zeder), Laurel und Guanacaste verteilt.

Über 10.000 Samen

Liebe Leserin, lieber Leser,

jetzt im Sommer 2007 wurden Samen für mehr als 10.000 Bäume vor allem für die Holzbaumarten Caoba (Mahagoni), Cedro (Zeder), Laurel und Guanacaste verteilt. Lesen Sie den Bericht aus dem Regenwald über die Wiederaufforstungsaktivitäten im Nationalpark Patuca:

Anlegen von Baumschulen

In den Monaten Juni und Juli 2007 wurde das Saatgut für die Baumschulen in den Gemeinden verteilt und das Anlegen der Baumschulen in den Gemeinden vereinbart. Dabei nutzte das langsam wachsende Team der Asociación Patuca unter Leitung der Direktorin Claudia Lagos und der Agrarexperten Edgar Castro und Cinthia Gonzales die Touren in den Nationalpark Patuca im Juni auch um an Wiederaufforstungsaktivitäten zu arbeiten.

Aufforstung größerer Flächen

Mit der Wiederaufforstung werden zwei Ziele verfolgt: die Aufforstung größerer Flächen in den Gemeinden mittels der Holzbaumarten und der Beitrag zur Sicherstellung der lokalen Ernährung durch Fruchtbäume.

Es wurden dabei in 8 Gemeinden des Nationalparks Patuca insgesamt 11500 Samen der Baumarten Caoba (Mahagoni), Cedro (Zeder), Laurel und Guanacaste ausgeteilt. Die insgesamt 55 beteiligten Personen in den Gemeinden Valencia, Bermudas, Matamoros, El Venado, Saca Claco, Guarona, Picholo und Aguas Frescas wurden durch eine Umfrage in den Dörfern ausgewählt. Die Personen haben sich dabei in jeder Gemeinde in eine Liste eingetragen und dabei die Anzahl und Art der Bäume angegeben.

Schulung über die Aufforstung im Urwald

Zum Anlegen der Baumschulen wurden auch die kleinen Plastiktüten ausgegeben, welche in den staatlichen Schulen und Universitäten in Mittelamerika verwendet werden. Die Teilnehmer dieser Wiederaufforstung wurden in das Anlegen einer Baumschule eingewiesen. Manche haben bereits Erfahrung darin von früheren Projekten der Asociación Patuca.

Alle weiteren Materialien sowie die Arbeitszeit werden von den Teilnehmern zu Verfügung gestellt. Erste Pflanzen sind in einigen der Baumschulen bereits ausgekeimt. Die Baumsamen wurden übrigens von der honduranischen staatlichen Baumschule ESCNACIFOR gekauft, so wie es bereits in früheren Jahren gehandhabt wurde.

Neben Holzbäumen sind auch Fruchtbäume wichtig

Es wurde auch bereits eine kleine Anzahl von Fruchtbäumen in Zusammenarbeit mit den Schulen in den Gemeinden Valencia, Bermudas, El Venado, und Matamoros ausgebracht. Dabei wurden 100 Baumsamen der Arten Orange, Mandarine, Zitrone, Mango, Cashew (Marañon) und Avocado in Baumschulen großgezogen und danach in der Nähe der Schulen auspflanzt. Das Saatgut wurde in der honduranischen Landwirtschaftsschule UNA sowie in einer privaten Finca namens El Eden (beide in Catacamas, Olancho) gekauft.

Fruchtbaumveredelung wie im Weinbau

Da nun eine relativ grosse Anzahl von Holzbaumarten bereitgestellt wurde, wird in den folgenden Monaten verstärkt auf Baumpflanzungen mit Fruchtbäumen Wert gelegt. Bei der Pflanzung von Fruchtbäumen kann man zur Erhöhung der Fruchtqualität auf die Technik der Fruchtbaumveredelung zurückgreifen. Dabei wird der Setzling von seinem Wurzelwerk mittels eines schrägen Schnittes getrennt und mit vitaleren Wurzeln einer anderen Baumart neu verbunden. Phantastisch, dass so etwas funktioniert. In Europa vor allem bekannt beim Weinbau.

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