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2019 wärmstes Jahr Europas seit Beginn der Wetteraufzeichnung

Laut dem Klimabericht des EU-Satellitenprogramms Copernicus war das letzte Jahr das wärmste in der Geschichte der europäischen Wetteraufzeichnung. Das lag nicht nur am Hitzerekord im Sommer, sondern auch an der Wärmeperiode im Winter.

Zahl der Sonnenstunden in Europa nimmt zu

Das 21. Jahrhundert verzeichnet elf der zwölf wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen. So ist es nicht verwunderlich, dass in Europa seit dem Ende des 19. Jahrhunderts die Temperatur bereits rund zwei Grad wärmer geworden ist. Global betrug die Steigerung der Temperatur etwa 1,1 Grad. Seit etwa vierzig Jahren nimmt außerdem die Zahl der Sonnenstunden über dem Kontinent zu – so sonnig wie im Jahr 2019 war es seit Beginn der Datenaufzeichnung im Jahr 1983 noch nie.

Bodenfeuchte nimmt ab

Auffällig war im letzten Jahr außerdem die Verteilung der Niederschläge. Über das Jahr lagen diese im Durchschnitt, allerdings gab es Hinweise darauf, dass der Rhythmus sich ändert, was typisch für den Klimawandel ist. Heißt: Auf Dürren folgen immer öfter Überschwemmungen. So war im Südwesten Europas der Winter, Frühling und Sommer zu trocken, während es im Oktober, November und Dezember zu starken Regenfällen kam. Das führte in Spanien, Italien und Südfrankreich zu mitunter starken Überschwemmungen. Denn ein ausgetrockneter Boden kann nicht auf einmal das Wasser sintflutartiger Regenfälle aufnehmen. Laut Copernicus gab es aufgrund dessen im Jahr 2019 eine klare negative Entwicklung bei der Bodenfeuchte, so dass es europaweit das zweittrockenste Jahr seit 1979 war.

Starke regionale Unterschiede

Die Niederschläge entsprachen über das Jahr verteilt zwar annähernd dem Durchschnitt, allerdings gab es laut Klimabericht starke regionale Unterschiede. Während es in Zentraleuropa aufgrund zwei starker Hitzewellen im Sommer und grundsätzlich warmer und trockener Wetterverhältnisse zu einer Dürre kam, war gegen Ende des Jahres die Niederschlagsmenge im Westen und Süden Europas wesentlich höher als gewöhnlich, was zu etlichen Überschwemmungen von Flüssen führte.
Laut Bericht ist auch der Winter in Europa letztes Jahr hervorzuheben. So kam es in Deutschland und Großbritannien zu Temperaturen von mehr als 20 Grad, was für das Vereinigte Königreich einen neuen Rekord darstellte.

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