5: Anleitung für ein Insektenhotel

Wildbienen, Falter und andere Insekten spielen als Bestäuber eine unersetzliche Rolle in unserem Ökosystem. Mit einem Insektenhotel können einigen Nist- und Überwinterungsplätze geboten werden.

Bedrohte Arten suchen Schutz

Neben der Honigbiene gibt es über 500 verschiedene Wildbienen-Arten, wovon viele bis heute bedroht sind, denn es fehlt ihnen an Futterplätzen und Nistmöglichkeiten. 

Insbesondere zur Winterzeit und auch zur Fortpflanzung nutzen Wildbienen vorhandene Löcher in Mauern und Ziegelsteine oder auch hohle Pflanzenstängel. In unseren immer stärker ausgeräumten Landschaften sind solch natürliche Lebensräume allerdings zunehmend weniger zu finden. Hier können Insektenhotels Abhilfe schaffen. Richtig befüllt dienen Insektenhotels zudem nicht nur Bienen als Hilfe. So fühlen sich auch andere Arten in diesen "Hotels" wohl. 

Material, das verwendet werden kann

Zu beachten ist außerdem, dass die Materialien nicht behandelt, lasiert, gefärbt oder ähnliches sein dürfen. Es sollten ausschließlich natürliche Werkstoffe verwendet werden.

  • Bambusröhrchen
  • Schilfstengel
  • Strangfalzziegel
  • Holzblöcke aus Hartholz mit Bohrungen
  • Niststein aus Terracotta

Daneben sollte ebenfalls für Wind- und Regenschutz gesorgt werden. 

Tipps und Tricks 

Schilfhalme, Bambus- und Pappröhrchen

Hier können vorhandene Hohlräume genutzt werden. Zu beachten ist hierbei insbesondere, die Stellen des Schnittes so zu setzten, dass das Holz nicht ausfranst. Notfalls muss dies mit Watte verschlossen werden.

Hartholz mit Bohrgängen

Vornehmlich abgelagertes Holz eignet sich für die Nutzung in Nistplätzen. Dieses ahmt vor allem die natürlichen Gänge, sofern in unterschiedlichen Weiten, der Schmetterlinge und Käfer nach. Auch hier ist das Holz im natürlichen Zustand zu belassen. Zudem sollte und es vor Verwendung gut durchtrocknen.

Strangfalzziegel

Früher als Dachbedeckung genutzt, heute kaum noch zu finden. Diese Ziegel können innerhalb einer Trockenmauer untergebracht und gestapelt werden.

 

Auch wir setzten uns für den Erhalt der Wildbienen ein: Entdecken Sie unser Projekt "Wildbienenacker".

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