Prominente Stimmen über Naturefund
Zahlreiche Menschen, bekannt aus Film, Funk, Literatur und vielen anderen Bereichen, unterstützen Naturefund. Lesen Sie hier, was sie über die Arbeit von Naturefund und den Schutz der Natur denken.
Foto: Nicole Langholz
Tina Kaiser
Tina Kaiser ist Moderatorin und Model, macht Fernsehen, Radio und Events und versucht in ihrer Freizeit, ihre Hündin Paula zu erziehen. Ansonsten versucht sie gerade, sich das Streben nach dem Superlativ abzugewöhnen und ist der festen Überzeugung, dass jeder Schritt, den man macht, eine Spur hinterlässt.
Bei einer Eventmoderation habe ich Naturefund kennengelernt und konnte mich von den wichtigen Zielen und dem tollen Engagement des Vereins überzeugen. Ich lebe in München. Die vielen grünen Flächen dort machen die Großstadt für mich lebenswert! Wer einmal im Englischen Garten mit seinem Hund joggen war, weiß, dass Glück und Erholung nicht viel kosten müssen. Es ist eine so tolle Idee von Naturefund, Land zu kaufen, um den Lebensraum von Tieren und Pflanzen zu schützen! Leider realisiert der Mensch meistens erst, wie wichtig Dinge sind, wenn sie nicht mehr existieren. Ich hoffe nur, dass wir beim Thema Umwelt und Natur ein klein wenig schlauer sind.
Foto: Thomas Sarbacher
Thomas Sarbacher
Thomas Sarbacher arbeitet als Schauspieler für Film und Fernsehen und immer wieder gerne am Theater.
Als ich die Arbeit von Naturefund kennenlernte, kam mir ein Film über die Malerin Séraphine de Senlis in den Sinn, „Séraphine“ von Martin Provost. In dem Film ist Séraphine eine wortkarge, eigenwillige Person, die als Putzfrau arbeitet und eine Leidenschaft hat: Das Malen. Kraft schöpft sie aus der Natur. Immer, wenn es ihr nicht gut geht, läuft sie hinaus in die Natur und umarmt einen Baum. In einer Szene setzt sie sich auf einen Ast des Baumes und hält ihr Gesicht dem kräftigen Wind entgegen, der den Baum und die Wiesen in wogende Bewegung versetzt. Man hört das Rauschen des Windes und meint beim Zuschauen förmlich die Kraft zu spüren, die diese Frau auf dem Baum beseelt. Die Natur gibt uns so viel Kraft. Wir sollten achtsam mit ihr umgehen.
Foto: Christian Jeltsch
Christian Jeltsch
Christian Jeltsch gehört zu den bekanntesten deutschen TV-Drehbuchautoren. Er schrieb Drehbücher zu Tatort, Polizeiruf 110 und Komödien mit Mut zu unerwarteten Wendungen.
Ist es nicht absurd, dass wir Menschen die Evolutionstheorie glauben, aber nicht daran, dass wir selber Teil dessen sind? Dass wir annehmen, die Krone der Schöpfung zu sein? Dass wir überzeugt sind, nichts Besseres könne mehr entstehen ...?
Wie gut täte uns ein wenig mehr Demut. Demut, die entsteht, im Angesicht der Ordnung in der Natur. Wenn man genau hinschaut, genau hinhört. Wenn man sich als Teil all dessen erkennt und ertragen kann, dass es so ist.
Foto: Nadja Klier
Stefanie Stappenbeck
Stefanie Stappenbeck stand bereits mit 11 Jahren vor der Kamera. Nachdem dem Abitur 1992 spielte sie am Deutschen Theaters in Berlin. Seit Mitte der 90er ist sie verstärkt im Fernsehen zu sehen.
There are no passengers on spaceship Earth, only crew!!! Dieses Motto eines Freundes treibt mich immer wieder an, meinen Teil der Verantwortung für die Welt, in der wir leben, zu erkennen und darüber nachzudenken, was ich tun kann, um sie zu erhalten oder sogar wieder gesünder werden zu lassen. Es gibt viele Möglichkeiten, viele kleine Dinge und Schritte zu tun - die, wenn wir alle sie umsetzen, eine große Wirkung zeigen können! Ich z. B. kaufe viele Biolebensmittel, beziehe Ökostrom, bin zu einer Ökobank gewechselt und spende immer wieder für Organisationen wie Naturefund. Sicher gibt es noch viel mehr zu tun! Welche Ideen haben Sie?
Foto: Johann Lafer
Johann Lafer
Johann Lafer ist Koch, Unternehmer und Sachbuchautor. Mit seinen zahlreichen Kochsendungen und Kochbüchern wurde er einem breiten Publikum bekannt.
Für wen wohl könnte eine intakte Natur wichtiger sein, als für uns Köche. Mein Lebensmotto „Ein Leben für den guten Geschmack“ verpflichtet mich geradezu, mich für eine intakte Natur einzusetzen. Überall, wo ich koche, in der Öffentlichkeit oder in meiner Familie, setze ich mich für nachhaltig erzeugte Lebensmittel ein. Mein Glaube daran, dass sich der Mensch nur mit solchen gesund ernähren kann, ist so sicher wie das Salz in der Suppe. Gerade zurzeit bemühe ich mich um ein Schulspeisungsprojekt in meiner Nachbarstadt, um den Schülern und Schülerinnen klar zu machen, dass Lebensmittel wieder das werden müssen, was ihr Name aussagt: Ein Mittel zum Leben.
Foto: Jan Seyffarth
Jan Seyffarth
Jan Seyffahrt macht seit 13 Jahren Rennsport. Mittlerweile ist er einer der erfolgreichsten Rennfahrer in seiner Kategorie. Daneben engagiert er sich für die Natur.
Ich liebe Rennsport und es ist mein Job. Rennsport klingt im ersten Moment nach allem anderen, nur nicht nach Naturschutz. Doch auch hier gibt es Bemühungen, nachhaltiger zu werden, z. B. mit effizienteren Motoren. Es ist nicht perfekt, doch es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Mir persönlich ist die Natur sehr wichtig. Daher mache ich auch beim New York City Marathon mit, um für Naturfund Spenden zu sammeln. Da ich täglich mein Fitnesstraining absolviere, bin ich oft in der Natur. Es ist einfach herrlich, mal keinen Lärm oder Abgase um sich herum zu haben. Leider findet man immer weniger solcher freien Plätze, aber dank Naturefund wird etwas getan, damit wir diese Idylle weiterhin genießen können.
Foto: SWR
Andreas Müller
Andreas Müller ist Parodist, Autor, Moderator beim SWR und produzierte eine Reihe von Hörspielen. Als Stimmenimitator von Angela Merkel, Edmund Stoiber, Herbert Grönemeyer und vielen anderen ist er bundesweit bekannt.
Wir alle kennen die markigen Sätze wie: "Die Natur braucht uns nicht - aber wir brauchen die Natur!" oder die berühmte Weissagung der Cree-Indianer. Mittlerweile scheinen diese Slogans wirklich zu arbeiten, d. h. es gibt eine Evolution im Denken. Wahlentscheidungen sind das Eine, bewusstes Handeln eines jeden Einzelnen ist das Andere. Ich meine, wenn man nur bei jedem Schritt, bei dem man heute Ressourcen verbraucht, sich bewusst macht, wie viel Wasser oder Sprit gerade durchläuft, geht´s bereits in die richtige Richtung. Mitdenken lohnt sich, auch für später.



