Reise in den Regenwald
Lieber Leser, liebe Leserin,
in den letzten Monaten erreichten uns zahlreiche Berichte aus dem Regenwald Patuca. Unser Partner dort, die Asociación Patuca, erzählte uns, an welchen Orten sie wie viele Setzlinge gepflanzt hatten, welche Baumarten sie dabei wählten und wie oft sie Ärger mit den Treiberameisen hatten. Zwischen den Zeilen klang dabei der anstrengende und auch aufregende Alltag der Menschen durch und irgendwann fragten wir mal leise nach, ob sie uns vielleicht auch über ihr Leben im Regenwald erzählen können, eine Art Weblog aus dem Regenwald. Nicht wissend, ob das Team der Asociación Patuca unsere Frage verstanden hatte, warteten wir gespannt auf die nächste Nachricht. Dann kam vor einigen Tagen ein wunderschöner Bericht bei uns an, ein Tagebuch aus dem Regenwald:
Eine magische Reise in den Regenwald
Unsere Projekte wachsen. Weil die Bodenpreise in Bolivien so günstig sind und wir dort für 30,00 EUR mehr als 1.500 Quadratmeter für die Natur schützen können, sind dort mittlerweile über 300.000 Quadratmeter für den seltenen Rotohr-Papagei gesichert! Die meisten Papageien sind übrigens seit Anfang Januar aus ihren Überwinterungsquartieren wieder an die Brutfelsen zurückgekehrt. Einige haben schon feierlich mit dem Balzen begonnen und bereiten die Nester für die Jungtiere vor. Ende März, Anfang April beginnen die Vögel dann mit dem Brüten.
Naturefund wächst und hat mehr und mehr Projekte im Ausland, vor allem auch in Entwicklungsländern. Im Zuge dessen wurde deutlich, dass wir unsere Vereinssatzung erweitern müssen, um diese neuen Aufgaben als gemeinnütziger Verein bewältigen zu können. Nachdem wir uns von einem Experten im internationalen Recht beraten ließen, die Erweiterung der Satzung intern noch besprachen und verfeinerten, sie anschließend beschlossen, wurde sie jetzt Ende Januar 2009 von der zuständigen Behörde genehmigt. In unserer neuen Satzung können Sie unter folgenden Link stöbern.
Erweiterte Satzung von Naturefund
Die Artenvielfalt erlebte 2008 Gewinner und Verlierer. So nehmen die Bestände von Wolf, Buckelwal und dem Afrikanischen Elefanten langsam wieder zu. Doch zahlreiche Amphibien, der Iberische Luchs oder der Rote Tunfisch sind nach wie vor stark gefährdet. Auch für die Menschenaffen sieht es weltweit nicht gut aus und insbesondere im Kongo befürchtete man das Schlimmste. Aber eine kürzlich durchgeführte Zählung der Berggorillas im ältesten Nationalpark Afrikas ergab, dass trotz Krieg im Kongo die Zahl der Berggorillas erfreulicherweise wächst.
Falls Sie dann noch Lust haben, die Vielfalt fremder Welten zu entdecken, laden wir Sie ein, in die unendlichen Weiten des Amazonas-Beckens einzutauchen, Schnee und Eis auf dem Atlas-Gebirge in Marokko zu entdecken oder die Schönheit von Vulkanen, ob feuerspeiend oder erloschen, kennen zu lernen.
Herzliche Grüße
Ihr Naturefund-Team
Artenvielfalt 2008: Gewinner und Verlierer
Berggorillas trotzen dem Krieg
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Auf dem Rio Patuca in den Regenwald
Foto: Naturefund



