Hintergrund Waldnetzwerk

Anlass für den Aufbau des Waldnetzwerks sind die positiven Erfahrungen in unserem Aufforstungsprojekt im Nationalpark Patuca, Honduras. In enger Zusammenarbeit mit dem Management des Nationalparks, der Asociación Patuca, konnten wir 19 Baumschulen aufbauen, über 30.000 Setzlinge pflanzen und mehr als 30 Gemeinden im Park gewinnen, bei der Aufforstung mitzumachen!

Zusammenarbeit wächst

Unser Vorgehen war einfach und wegweisend. In vielen Gesprächen mit der Asociación Patcua entwickelten wir gemeinsam das Ziel und Konzept für die Aufforstungen. Dabei vereinbarten wir Etappenschritte und legten Termine für die Projektberichte fest.

Die Asociación Patuca setzt die Aufforstungen um und dokumentiert die Ergebnisse. Naturefund überweist den vereinbarten Betrag in Raten. Kommt ein Bericht zu spät, überweist Naturefund weniger, kommt er gar nicht, gibt es auch kein Geld.

Anfangs ruckelte und quietschte es in der Zusammenarbeit. Die Mentalität Lateinamerikas musste sich an die deutsche Pünktlichkeit gewöhnen. Der Kontakt über Email und auch Skype machte vieles leichter. Mittlerweile kommen die Berichte auf den Tag genau und die Ergebnisse, wie auch die Mittelverwendung sind in langen Listen mit Belegen aufgeführt.

Der Aufbau der Projekte braucht Zeit

Wir lernen: Der Aufbau solcher Projekte braucht Zeit. Kleine Schritte und auch kleine Summen sind hilfreich. Wichtig ist Kommunikation und Transparenz auf beiden Seiten.

Die Verantwortung ist aufgeteilt: Der lokale Partner trägt die Verantwortung für das Gelingen der Schutzmaßnahmen vor Ort.

Naturefund hat die Aufgabe, den Projekten finanzielle Mittel, Know-how und Kontakte zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig monitort Naturefund die Verwendung der Geldmittel.