Vielfalt im dynamischen Agroforst

Die Vielfalt in einem dynamischen Agroforst ist eine der wichtigsten Prinzipien. Die hohe Diversität begünstigt das Wachstum und die Stabilität des Systems. Viele Pflanzen fördern sich gegenseitig, indem sie sich gegenseitig Schatten spenden, vor Wind schützen oder Mikroorganismen im Wurzelumfeld austauschen.

Die Vielfalt der Pflanzen

Die Vielfalt der Pflanzen bezieht sich auf:

  • Artenvielfalt: Gattung (Bäume, Sträucher, Gräser etc.) oder nach Art (Nadelbäume, Laubbäume etc.) oder Familien (Korbblütler, Doldengewächse etc.).
  • Elemente: Wurzeln, Blüh-, Reife-/Ernte-, Lebenszeit, Nährstoffbedarf, Wuchshöhe u. a.
  • Sukzession:
    • Pionier (<6 Monate, Kartoffel, Erbse)
    • Sekundär I (<2 Jahre, Mangold, Petersilie)
    • Sekundär II (<15 Jahre, Holunder, Himbeere)
    • Sekundär III (<80 Jahre, Apfelbaum, Birke)
    • Primar (>80 Jahre, Eiche, Buche).

Je größer die Artenvielfalt, umso stabiler und gesünder ist ein System in der Regel.


Erste Schritte zu mehr Vielfalt im dyn. Agroforst:

Baum pflanzen


Erste Schritte zu mehr Dichte im dyn. Agroforst:

Die Natur studieren