Ceiba
Ceiba-Bäume haben meistens einen geraden, fast astlosen Hauptstamm, der an der Spitze in eine große Baumkrone mündet. Viele Ceiba-Arten dienen als Futterpflanzen für bestimmte Schmetterlings- und Mottenlarven. So ernähren sich die Larven der Motte 'Bucculatrix ceibae' ausschließlich von Blättern der Ceiba-Bäume.
Die Maya Kultur hatte das Konzept von einem zentralen Lebensbaum, welcher die irdischen Welten mit dem Himmel verband. Häufig wurde dieser Baum als Ceiba-Baum dargestellt.
Ceiba ist Nationalbaum in Guatemala und Puerto Rico
In Honduras gibt es eine Stadt mit dem Namen 'La Ceiba', die nach einem bestimmten großen Ceiba-Baum benannt wurde. Zudem ist der Nationalbaum von Guatemala wie auch von Puerto Rico der Ceiba-Baum.
Das Holz der Ceiba-Bäume ist ausgesprochen leicht und wird daher vor allem in der Industrie eingesetzt. Viele Ceiba-Bäume fielen in den letzten Jahren illegalen Holzfällern zum Opfer. Diese Baumart wird aus diesem Grunde verstärkt im Nationalpark Patuca wieder angepflanzt.
Ceiba steht auch stellvertretend für viele Baumarten, die im Regenwald wachsen und teilweise ebenfalls stark abgeholzt wurden. Neben Ceiba werden daher auch Guanacaste, Zapote, Cedro Durango, Mazica, Guapinol und viele andere Baumarten gepflanzt.


