MSC-Siegel garantiert umweltschonende Fischerei

Fischschwarm
Foto: Naturefund
MSC als Antwort auf die globale Überfischung
Der Marktanteil von MSC-Produkten wächst und wird in Deutschland derzeit auf etwa zehn Prozent geschätzt. Mehr als 150 MSC-Produkte sind hierzulande erhältlich. Alaska-Seelachs und Wildlachs aus dem Pazifik, Hering aus dem Nordostatlantik und südafrikanischer Seehecht tragen in Deutschland das Öko-Label.
Naturschutzorganisationen fordern zudem, dass auf Dauer alle gefährdeten Arten aus den Fischtheken verschwinden und wie es zum Beispiel die Niederlande vormachen. Dort hat der Handel beschlossen, ab 2011 nur noch MSC-Fisch anzubieten.
Schon 7 Prozent der Meeresfischereien mit MSC-Siegel
Weltweit wurden bislang 26 Fischereien nach den strengen Regeln des MSC zertifiziert, weitere 63 befinden sich derzeit im Prüfungsverfahren. "Damit beteiligen sich bereits mehr als sieben Prozent der globalen Meeresfischereien am MSC-Programm", WWF-Fischereiexpertin Karoline Schacht.
Als erste deutsche Fischerei bemüht sich derzeit die Seelachsfischerei in Cuxhaven um den MSC-Standard. Sie operiert in der nördlichen Nordsee und landet etwa 12.000 Tonnen Seelachs pro Jahr an. Der Großteil des Fangs wird an deutsche Kunden verkauft
MSC-Siegel erfüllt die strengen Kriterien der UNO
Der 'Marine Stewardship Council' erfüllt als einziges Siegel weltweit die strengen Kriterien der UN-Welternährungsorganisation FAO für nachhaltige Fischerei.
Der MSC ist eine unabhängige Organisation mit Sitz London. Sie garantiert gesunde Fischbestände, schreibt schonende Fangmethoden und damit die Bewahrung einer intakten Meeresumwelt vor und sorgt für effiziente Kontrollen.



