Mit Blick auf die Welt

Ein Blick auf die Erde
Foto: Naturefund
Lieber Leser, liebe Leserin,
der Sommer schwankt zwischen heiß und nasskalt. Mit Staunen sehen wir die Berichte über Hitzewellen im Süden, während ein neuer Regenguss an die Scheibe prasselt. Die seltenen Sonnenmomente verbringen wir am besten draußen und die anderen, die nasskalten, lieber in den trockenen vier Wänden. Das fördert in jedem Fall die Arbeitsintensität, so auch bei Naturefund.
Ungewöhnlich schnell konnten wir zusammen mit DieTierPaten® die 19.000 Quadratmeter Niedermoor bei Berlin sichern. Zahlreiche Menschen halfen dabei mit, diesen seltenen Lebensraum für eine Vielzahl von Arten zu sichern. Kaum hatten wir unsere Sektgläser raus geholt, um zu feiern, kam schon das nächste Projekt.
Diesmal kaufen wir eine Streuobstwiese an einer Flussbiegung der Nidda bei Frankfurt am Main, sozusagen in Blicknähe zu den Hochhäusern der Stadt. Immer mehr Wildtiere leben in direkter Nähe zum Menschen. Auch der seltene Steinkauz, der eine besondere Geschichte hat. Am häufigsten kommt er in Hessen vor. Sein größtes Vorkommen hat er dabei mit 50 Brutpaaren in und um der Metropole Frankfurt am Main! Zwei dieser Steinkauzpaare brüten in den Obstbäumen an dieser Flussbiegung.
Nun ist es amtlich: Wälder speichern sehr viel mehr CO2, als bisher angenommen. Eine aktuelle Studie des Max-Planck-Instituts Jena zusammen mit dem europäischen Forschungsprojekt CarboEurope, kommt zu dem Ergebnis, dass Wälder auch im Boden CO2 speichern können. Vor allem alte, naturbelassene Wäldern haben eine große CO2-Speicherkapazität. Wälder, insbesondere alte Wälder könnten damit den Klimawandel entscheidend abbremsen. Die Ergebnisse fordern uns Menschen allerdings zu einer eher ungewohnten Handlung auf: „Finger weg von der Natur!“ Gelingt uns das?
Wälder können Klimawandel bremsen
Der Klimawandel macht uns immer deutlicher, wie sehr wir und unser Leben von den globalen Entwicklungen abhängig sind. Was treibt diesen Wandel? Auf welche Entwicklungen müssen wir uns einstellen? “Le monde diplomatique” ist es gelungen, die hochkomplexe Dynamik der Globalisierung pointiert und anschaulich darzustellen. In Zusammenarbeit mit 'Le Monde diplomatique' veröffentlicht Naturefund daher Artikel aus dem 'Atlas der Globalisierung' und dem 'Atlas spezial Klima'.
Darüber hinaus haben wir etwas über die Skurrilitäten im Tier- und Pflanzenreich veröffentlicht, einen Artikel über die Hauptursache der weltweiten Waldbrände und natürlich Satellitenbilder. Diesmal über Städte dieser Welt, wie Kampala am Victoriasee oder Montreal am St. Lorenz-Strom. Und können Sie aus dem All erkennen, wo Amsterdam, Rotterdam und Brüssel liegen?
Skurrilitäten im Tier- und Pflanzenreich
Mensch verursacht über 90 Prozent der Waldbrände
Aktueller Blick aus dem All
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