02.02.2018, Naturefund

Landbrief 01/2018 - Heute ist Welttag der Feuchtgebiete

Laich vom Moorfrosch
Foto: Benny Trapp

Der 2. Februar ist Welttag der Feuchtgebiete und erinnert an die Einzigartigkeit und Nützlichkeit feuchter Ökosysteme - In den Hessischen Streuobstwiesen halten Misteln alle schwer auf Trab.

Aue, Feuchtwiese, Bruchwald, Sumpf und Moor - alles Feuchtgebiete mit ganz besonderen Tier- und Pflanzenwelten. Sie dienen Zugvögeln als Rast- und Brutplätze, sind ideal für Amphibien und Insekten, filtern große Mengen Wasser oder schützen bei Überschwemmungen.

Welttag der Feuchtgebiete

An diese große ökologische Bedeutung soll der UNESCO Welttag der Feuchtgebiete am 2. Februar erinnern. Gleichzeitig rückt er die Rolle von Feuchtgebieten im Klimaschutz stärker ins Bewusstsein. Es ist elementar wichtig diese zu erhalten, statt sie weiter auszutrocknen.

Die wichtige Rolle erkannt haben die über 400 Spenderinnen und Spender in unserem Hamberger Moor Projekt. Als Teil des großen Teufelsmoores zählt es zu den wichtigsten Feuchtgebieten im Norden Deutschlands. Schauen Sie vorbei, wie sich das Projekt entwickelt:

Aktueller Stand im Hamberger Moor Projekt

 

Streuobstwiesen in Hessen

Während die Welt an diesem Tag auf Feuchtgebiete unseres Planeten schaut, wollen wir mit Ihnen auch einen Blick auf die Streuobstwiesen rund um Hessen werfen.

In den letzten Monaten hat sich viel getan. Wir haben einige neue Flächen in unsere Obhut genommen, mit dem Ziel die alten Obstbäume zu pflegen und zu erhalten. Die Besitzer sind meist zu alt und es gibt keinen mehr, der sich um die Bäume kümmert. Dabei halten uns vor allem die Misteln auf Trab. Die schöne Weihnachtsdekoration kann im Streuobst zu einem großen Problem werden.

Siedeln sich zu viele dieser Schmarotzer auf einem Baum an, lassen sie ihn auf lange Sicht eingehen. Misteln entfernen war die Hauptaufgabe der letzten Wochen. Das Naturefund-Team und viele freiwillige Helfer haben die Tage in den Streuobstwiesen genossen und viele alte Obstbäume wieder fit gemacht.

Mehr zum "Problem Misteln" finden Sie auf Naturefund.de: Misteln im Streuobst

Mitmachen und mit schützen

Auch im Februar werden wir wieder am letzten Samstag im Monat eine Helferaktion bei Wiesbaden starten. Wenn Sie gerne mitmachen wollen, dann melden Sie sich doch für unseren Newsletter zum Streuobst an. Eine kurze Email an streuobst@naturefund.de genügt. Gerne informieren wir Sie über unseren Newsletter über alle Details der Aktion.

Oder unterstützen Sie unsere Arbeit zur Pflege der heimischen Obstbäume und Sorten mit einer Spende. Mit 5 € schützen Sie 1 m² Streuobstwiese. Für 25 € ermöglichen Sie die Pflanzung eines Obstbaumes einer alten Sorte.

Jetzt Streuobstwiesen schützen