02.03.2018, Naturefund

Glyphosat im Heimgebrauch? Es gibt Alternativen!

Unkraut?
Foto: Pixabay

Gerade im Heimgebrauch werden Unkrautvernichtungsmittel oft nach dem Motto "Viel hilft viel" eingesetzt. Dabei hält die Natur viel gesündere Mittel und Methoden bereit.

Mobilmachung gegen Glyphosat

Zum Unmut vieler Menschen wurde das Unkrauftvernichtungsmittel Glyphosat für weitere 5 Jahre in der EU zugelassen. Besonders der Alleingang des CSU-Agrarministers sorgte für viel Empörung in der Bevölkerung.

Eine weiße Weste haben viele Verbraucher allerdings nicht. In einem Bericht der Bundesregierung wuchs der Privatverbrauch zwischen 2012 und 2014 sogar stark. Allein 2014 waren es 95 Tonnen, 30% mehr als im Vorjahr.

Dank breiter Aufmerksamkeit für den umstrittenen Stoff, wird der zügellose Einsatz sicher in den nächsten Jahren zurück gehen. Auch der Zugang zu dem Mittel wird für Verbraucher schwieriger. Viele Gartencenter und Baumärkte verzichten auf den Verkauf glyphosathaltiger Produkte.

Auch unser Projektpartner toom hat in seinen Baumärkten Glyphosatprodukte schon seit 2015 aus dem Sortiment genommen.

Alternativen gefragt

Märkte, die solche Produkte aus den Regalen nehmen, kommen gut an. Zusätzlich gibt es viele natürliche Möglichkeiten über "Unkraut" Herr zu werden. Allen voran das klassische Jäten, also das Unkraut einfach von Hand ausrupfen. Auch eine Schicht aus Mulch dämmt den Wachstum unbeliebter Pflanzen ein.

Oder man setzt gezielt auf ein buntes Ökosystem an Pflanzen, wie mit dem dynamischen Agroforst. Hier wird grundsätzlich dafür gesorgt, dass viel Biomasse den Boden bedeckt, ähnlich einer Mulchschicht. Zusätzlich steuert man die Ernte und das Wachstum mittels verschiedener Schnitttechniken.

Unkraut und andere Pflanzen sind somit in das Ökosystem mit eingebunden. Die Pflanzen begünstigen sich gegenseitig und auch die Wurzelsysteme greifen ineinander.

Chemie und Dünger werden überflüssig

Ein dynamischer Agroforstgarten kommt vollkommen ohne den Einsatz von Chemie, wie Glyphosat, aus. Im Vergleich zu klassischen Anbaumethoden kann der Ertrag auch noch deutlich gesteigert werden. Möglich macht das die Natur selbst und das Zusammenspiel vieler Pflanzen in einem Ökosystem.

Probieren Sie es aus, starten Sie 2018 mit Ihrem eigenen glyphosatfreien dynamischen Agroforstgarten.

Mein Garten - Anleitung

Zum Start können Sie die toom Nachhaltigkeitswoche nutzen. Bis zum 3. März fließt ein Euro für jedes verkaufte Bio-Gehölz und für die torffreien Bio-Erden an Naturefund. Damit legen wir Deutschlandweit in Einrichtungen der Lebenshilfe bienenfreundliche dynamische Agroforstgärten an.

Mehr dazu: toom Nachhaltigkeitswoche


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