Regenwald in Honduras

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1. Januar 2007

Aufforstung im Nationalpark Patuca

Seit 2007 forstet Naturefund im Nationalpark Patuca in Honduras wieder auf. Satellitenbilder zeigen, dass dort, wo wir arbeiten, der Wald wieder zunimmt. Hier finden Sie die Grunddaten von diesem Schutzprojekt.

Grunddaten des Regenwaldes in Honduras

Lage

Der Nationalpark Patuca liegt im Südosten von Honduras an der Grenze zu Nicaragua.

Größe und Zahl der Bäume

Der Nationalpark Patuca umfasst eine Größe von 375.584 Hektar. Etwa 60 Prozent davon ist noch von unberührten Regenwald bedeckt. Doch 40 Prozent des Schutzgebiets sind mittlerweile entweder degradiert oder komplett abgeholzt. Naturefund und die Asociación Patuca wollen den noch bestehenden Wald schützen und abgeholzte Flächen wieder aufforsten. Das Ziel bis 2014 ist, 6.000 Hektar wieder zu bewalden und mindestens 50.000 Bäume zu pflanzen.

Tierwelt

Harpyie, Jaguar, Großer Ameisenbär, Baumozelot, Tucan und viele andere;

Pflanzenwelt

Caoba, Ceiba, Laurel, Cedro, Guanacaste, Mango Insorto, Aguacate, Mazica, Guapino und viele andere;

Besonderheit

Der Regenwald, der früher große Teile Mittelamerikas bedeckte, wurde in den letzten Jahrhunderten bis auf wenige Reste vernichtet. Das letzte große, zusammenhängende Waldgebiet von etwa 10.000 Quadratkilometern soll in drei großen Schutzgebieten erhalten werden: Im Nationalpark Tawahkas-Asangni, im UNESCO-Biosphären Reservat Rio Platano und im Nationalpark Patuca.

Von besonderer Bedeutung ist auch, dass die Tier- und Pflanzenwelt Nord- und Südamerika hier aufeinandertreffen. Im Nationalpark Patuca gibt es daher neben tropischen Tieflandregenwald in höheren Lagen auch ausgedehnte Nadelwälder.

Dieser einzigartige Wald ist akut durch Abholzung bedroht. Viehfarmen suchen Weideflächen für ihre Rinder, seltene Tropenhölzern erzielen hohe Preise auf dem Schwarzmarkt und zahlreiche arme Bauernfamilien leben in den Schutzgebieten, die für ihre karge Subsistenzwirtschaft den Regenwald stetig abholzen.

Doch die herkömmlichen Anbaumethoden sind für die Tropen meist ungeeignet. Nach einigen Jahren ist der Boden ausgelaugt und kann nur noch als Weideland genutzt werden. Auf der Suche nach neuen Einkommensquellen holzen die Menschen weitere Waldflächen ab. All dies führte dazu, dass im Zeitraum 2000 bis 2010 im Nationalpark Patuca der Regenwald jedes Jahr um etwa 5 Prozent abnahm.

Partner

Projektpartner ist die Asociación Patuca, eine gemeinnützige Naturschutzorganisation aus Honduras, die im Auftrag der Regierung von Honduras den Schutz und Erhalt des Nationalparks Patuca gestaltet und umsetzt.

Betreuungskonzept

Mit Hilfe der Wiederaufforstungen wird der bestehende Regenwald geschützt und kahle Flächen wiederbewaldet. In den letzten Jahren hat Naturefund den Aufbau von Agroforstwirtschaft, also eine Landwirtschaft mit Bäumen wie Kakao, Kaffee, Mangos u. a. gefördert.

Im Frühjahr 2011 wurde die Methode der sukzessionale Agroforstwirtschaft, auch Waldgarten genannt, im Nationalpark getestet. Diese Methode fördert die natürliche Wiederbewaldung und bietet gleichzeitig Nahrungs- und auch Einkommensmöglichkeiten. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort versuchen wir auch, ein neues Verständnis für die Vorteile von Wald und Agroforstwirtschaft zu fördern.

Sie können beim Schutz des Regenwaldes und bei der Wiederaufforstung mitmachen. Schon mit 6,00 EUR können Sie dort ein Baum pflanzen lassen. Selbstverständlich können Sie Ihre Spende für die Bäume steuerlich absetzen!

Machen Sie mit und helfen Sie uns, mehr Land für die Natur zu kaufen!

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Mehr über den Jaguar und Co.

Mehr über den Regenwald

Mehr über die Aufforstung im Regenwald

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Größe: 50.000 Bäume
gesichertgesichert: 39.562 offenoffen: 10.438
Paten & Patinnen: 2.651  Bisher gespendet: 236.442 €
Abendstimmung am Rio Patuca

Abendstimmung am Rio Patuca
Foto: Asociación Patuca

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